14. Jugendaustausch in Japan: Schülerinnen und Schüler aus Donaueschingen

Neun Teilnehmende nehmen mit Marina Kristic am Begegnungsprogramm teil – inklusive Workshops, Schulbesuchen und Einblicken in den Alltag bei Gastfamilien

14. Jugendaustausch in Japan: Schülerinnen und Schüler aus Donaueschingen
Bild zum Beitrag© Stadt Donaueschingen, Jennifer Schwörer

Jugendaustausch mit der Partnerstadt Kaminoyama

Im Rahmen der langjährigen Städtepartnerschaft zwischen Donaueschingen und der japanischen Partnerstadt Kaminoyama ist erneut eine Schülergruppe nach Japan aufgebrochen. Am vergangenen Donnerstag reisten neun Schülerinnen und Schüler aus Donaueschingen gemeinsam mit ihrer Begleiterin Marina Kristic zum inzwischen 14. Jugendaustausch in das Land der aufgehenden Sonne.

In Kaminoyama nehmen die Jugendlichen an einem zweiwöchigen Jugendbegegnungsprogramm teil. Der Austausch ist ein fester Bestandteil der Städtepartnerschaft und soll den kulturellen Kontakt zwischen beiden Städten weiter stärken.

Vorbereitung auf den Aufenthalt

In den vergangenen Wochen bereitete sich die Reisegruppe intensiv auf den Aufenthalt vor. Die Schülerinnen und Schüler studierten deutsche Volkslieder ein, die sie während ihres Besuchs in Japan präsentieren wollen.

Für einen gemeinsamen Workshop mit japanischen Jugendlichen erarbeiteten sie zudem Präsentationen über ihre Heimatstadt und die Region. Themen sind die Donauquelle, der Schwarzwald, die Donaueschinger Fastnacht sowie die international bekannten Donaueschinger Musiktage.

Unterbringung in Gastfamilien

Wie in den Vorjahren leben die Jugendlichen während ihres Aufenthalts in japanischen Gastfamilien. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, den Alltag und das Familienleben vor Ort unmittelbar kennenzulernen und persönliche Kontakte zu knüpfen.

Programm in Kaminoyama

Die Stadtverwaltung Kaminoyama hat für die Gäste aus Donaueschingen ein vielseitiges Programm vorbereitet. Vorgesehen sind unter anderem:

  • ein Ausflug ins Zao-Gebirge,
  • Besuche einer High School und eines Kindergartens,
  • ein Kochworkshop,
  • eine Zen-Meditation,
  • Besichtigungen verschiedener Museen und Schlösser.

Nach Angaben der Stadt sollen die Jugendlichen auf diese Weise einen umfassenden Einblick in die japanische Kultur, Geschichte und Lebensweise erhalten.

Abschluss in Sendai und Tokio

Neben dem offiziellen Programm bleibt auch Zeit für gemeinsame Aktivitäten mit den Gastfamilien. Den Abschluss der Reise bilden ein zweitägiger Aufenthalt in der Stadt Sendai sowie drei Tage in Tokio.

Verabschiedung der Gruppe

Vor der Abreise wurde die Schülergruppe unter der Leitung von Marina Kristic von Oberbürgermeister Erik Pauly und der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft verabschiedet. Sie wünschten den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erlebnisreichen Aufenthalt in Kaminoyama.

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