Donaueschingen rüstet sich für den Winter

24 Fahrzeuge und externe Firmen sichern den Winterdienst auf 300 Kilometern Straßen – Priorität für Bushaltestellen und stark befahrene Wege

Donaueschingen rüstet sich für den Winter
Bild zum Beitrag© Redaktionsteam Donaueschingen

Die Technischen Dienste der Stadt Donaueschingen haben sämtliche Vorbereitungen für einen sicheren und reibungslosen Winterdienst abgeschlossen. Der städtische Bauhof präsentiert sich mit moderner Technik, geschultem Personal und vollen Materiallagern gut gerüstet für die Herausforderungen der kalten Jahreszeit.

Ausrüstung und Ressourcen: Bereit für den Ernstfall

Mit insgesamt 24 Fahrzeugen, darunter LKW, Schlepper, Unimog sowie Schmalspurfahrzeuge – teils von Subunternehmern gestellt –, steht dem Winterdienst ein vielseitiger Fuhrpark zur Verfügung. Die Fahrzeuge sind mit Schneepflügen, Salzstreuautomaten und der umweltschonenden Solettechnik (Feuchtsalz) ausgestattet. Für extreme Wetterlagen sind 1.000 Tonnen Streusalz, 50 Tonnen trockener Streusplitt und gefüllte Soletanks eingelagert. Zusätzlich wurden 36 Streugutkisten im Stadtgebiet und in den Ortsteilen befüllt.

Effiziente Organisation: Zwei-Schicht-System und externe Unterstützung

Bei Glätte oder Schneefall sind 22 eigene und rund 40 Fahrzeuge von Subunternehmen auf bis zu 300 Kilometern Straßen- und Wegenetz im Einsatz. Die Mitarbeitenden arbeiten in zwei Schichten; an Wochenenden ergänzt ein Bereitschaftsdienst das Team. Auch externe Firmen übernehmen Teile der Schneeräumung auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen in Donaueschingen und Umgebung.

Prioritäten beim Winterdienst: Sicherheit hat Vorrang

Das Räumkonzept der Stadt legt eine klare Priorisierung fest. Zunächst werden die wichtigsten Verkehrswege gesichert:

  • Bushaltestellen und Buslinienstrecken
  • Gewerbegebiete
  • Stark befahrene und überregional wichtige Straßen
  • Steilstrecken und Hanglagen
  • Weitere Straßen mit nachgeordneter Priorität
  • Bei besonders starkem Schneefall oder Eisglätte werden die vorrangigen Routen zuerst geräumt. Verzögerungen bei Straßen mit niedrigerer Priorität können dabei wetterbedingt mehrtägig andauern.

    Mitverantwortung der Bürgerinnen und Bürger

    Die Stadt Donaueschingen ruft alle Anlieger zur Einhaltung der Streupflicht auf. Öffentliche Gehwege müssen werktags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 8:00 Uhr, auf einer Breite von mindestens 1,5 Metern von Schnee und Eis befreit und bei Glätte auch wiederholt gestreut werden.

    Autofahrende werden außerdem gebeten, insbesondere in engen Straßenbereichen ihre Fahrzeuge nicht am Straßenrand abzustellen. Dies erleichtert den Räumfahrzeugen und Streudiensten die Arbeit und verhindert Beschädigungen – vor, während und nach Schneefällen.

    Weitere Informationen für Anlieger

    Die komplette Satzung zur Streupflicht ist auf der Homepage der Stadt Donaueschingen abrufbar.

    Satzung zur Streupflichthttps://www.donaueschingen.de

    Winterdienstteam startklar

    Oberbürgermeister Erik Pauly, Armin Börnert (Leiter Technische Dienste), Werkstattmeister Markus Amma und Auszubildender Sören Bogenschütz bestätigten offiziell die Einsatzbereitschaft des Winterdienstes für die kommende Saison.

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