Filmabend über die Schwäbische Alb
„Was die Alb uns erzählt“ läuft am 20. April im guckloch Kino Donaueschingen – mit Blick auf Artenvielfalt, Lebensräume und das Biosphärengebiet.

Im guckloch Kino in Donaueschingen wird am Montag, den 20.04.2026, um 20:00 Uhr in der Deutschen Originalfassung der Film „Was die Alb uns erzählt“ gezeigt. Die Pressemitteilung kündigt die Vorführung gemeinsam mit Bildmaterial an und verweist zugleich auf eine weitere Aufführung im guckloch Kino in Villingen am 22.04.2026.
Film mit Blick auf Natur, Landschaft und Artenvielfalt
Der Film führt durch Landschaften, Flora und Fauna der südöstlich von Stuttgart gelegenen Region. Im Mittelpunkt steht eine neue Entdeckungsreise durch das Gebiet, bei der unter anderem das Hauffsche Märchenschloss Lichtenstein, das aufgegebene Dorf Gruorn und weite Buchenwälder per Drohnenaufnahmen überflogen werden. Der Blick richtet sich dabei auch auf Kleinstlebewesen und ihre Lebensräume.
Die Pressemitteilung betont das Thema Artenvielfalt als zentrales Motiv des Films. Jedes Tier und jede Pflanze erfülle eine bestimmte ökologische Nische, heißt es sinngemäß. Der Film beobachte Tiere mit dem Ziel, ihr Verhalten und ihre Kreisläufe zu dokumentieren, auch dann, wenn dies zeitweise grausam erscheinen könne.
Zwischen dokumentarischer Nähe und technischer Präzision
Besonders hervorgehoben werden die Flugkünste schneller Raubvögel, die bei Bedarf in Zeitlupe gefilmt werden. Der Film lehne jede Romantisierung der Tierwelt ab, brauche aber zugleich viel Kenntnis, Vorbereitung und Geduld, um die faszinierenden Augenblicke mit der Kamera festzuhalten.
Damit setzt die Produktion auf eine beobachtende, zugleich präzise Form der Naturdarstellung. Der Blick soll nicht nur ästhetisch wirken, sondern auch Zusammenhänge sichtbar machen, die im Alltag leicht übersehen werden.
Schwäbische Alb als Kultur- und Naturlandschaft
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb. In der Mitteilung wird erläutert, dass das 2008 eingerichtete Gebiet auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen basiert und von einer alten, schafweidewirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft geprägt ist. 2009 wurde es zudem von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt.
Das Biosphärengebiet verbinde den Schutz der Natur mit wirtschaftlichen und touristischen Entwicklungen. Dafür sei viel Engagement gefragt. Als Beispiele nennt die Mitteilung die Wiederbelebung traditioneller Weidewirtschaft, die Erhaltung von Wacholderheiden und die Verarbeitung des Produkts Albmerino zu Bekleidung.
Ein Film für die Sinne
Die Pressemitteilung beschreibt den Film als Einladung, die Naturschätze der Region mit eigenen Augen zu entdecken. Er solle „für die Sinne und das Herz“ sein und Lust machen, diese Landschaften näher kennenzulernen.
Auch die Verbindung von Natur und Kultur spielt dabei eine Rolle. Der Film zeigt nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch die gewachsene Landschaft und die menschlichen Formen des Umgangs mit ihr.
Arbeit des Naturfotografen Dietmar Nill
Im Mittelpunkt der Produktion steht Dietmar Nill, geboren 1956. Er widmet sich seit 1996 der Naturfotografie. Zuvor arbeitete er als Krankenpfleger. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Magazinen, Kalendern und Bildbänden veröffentlicht.
Ein thematischer Schwerpunkt seiner Fotografie liegt auf Fledermäusen. Heute beschäftigt sich Nill verstärkt mit Naturfilm, insbesondere mit Hochgeschwindigkeitsaufnahmen, um Tierverhalten darzustellen. Die Mitteilung verweist darauf, dass diese Arbeitsweise viel Erfahrung, Geduld und Vorbereitung verlangt.
Hinweis auf die Vorführung in Villingen
Die Pressemitteilung macht außerdem darauf aufmerksam, dass der Film am 22.04.2026 ebenfalls im guckloch Kino in Villingen gezeigt wird. Damit erhält das Publikum in der Region eine weitere Gelegenheit, den Film zu sehen.
Die angekündigte Vorführung in Donaueschingen steht damit nicht isoliert, sondern ist Teil einer weiteren Präsentation des Films in der Region. Für Interessierte bietet sich damit ein direkter Termin im Kino an, um die dokumentarische Arbeit rund um die Schwäbische Alb und das Biosphärengebiet zu erleben.
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