Filmabend zeigt die Schwäbische Alb im Kino
„Was die Alb uns erzählt“ läuft am 20. April in Donaueschingen, eine weitere Vorführung folgt am 22. April in Villingen.

Im guckloch Kino in Donaueschingen wird am Montag, den 20.04.2026 um 20:00 Uhr der Film „Was die Alb uns erzählt“ in Deutscher Originalfassung gezeigt. Die Pressemitteilung kündigt den Termin mit Bildmaterial an und verweist zugleich auf eine weitere Vorführung im guckloch Kino in Villingen am 22.04.2026.
Ein Film über Landschaft, Natur und Lebensräume
Der Film nimmt die Zuschauenden mit auf eine Entdeckungsreise durch das Gebiet der Schwäbischen Alb. Im Mittelpunkt stehen Landschaften, Flora und Fauna in ihrer Vielfalt. Zu sehen sind unter anderem das Hauffsche Märchenschloss Lichtenstein, das aufgegebene Dorf Gruorn sowie weite Buchenwälder. Auch Drohnenaufnahmen gehören laut Mitteilung dazu und sollen den Blick auf kleinste Lebewesen und ihre Lebensräume schärfen.
Artenvielfalt ist dabei ein zentrales Thema. Der Film betont, dass jedes Tier und jede Pflanze ihre eigene ökologische Nische erfüllt. Zugleich wird die Bedeutung des Schutzes der Lebensräume hervorgehoben. Beobachtet werden Tiere mit dem Ziel, ihr Verhalten und ihre Kreisläufe zu dokumentieren, auch dann, wenn dies zeitweise grausam erscheinen kann.
Arbeitsweise des Naturfotografen und Filmemachers
Im Zentrum steht der naturbeobachtende Blick von Dietmar Nill, einem mehrfach ausgezeichneten Naturfotografen und Filmemacher, der in Össingen wohnt. Seine Aufnahmen reichen von schnellen Raubvögeln in Zeitlupe bis zu fein beobachteten Szenen aus der Tierwelt. Die Mitteilung beschreibt ihn als jemanden, der keine Romantisierung der Tierwelt sucht, sondern auf genaue Vorbereitung, Geduld und Fachwissen setzt, um besondere Augenblicke festzuhalten.
Dietmar Nill, geboren 1956, war früher Krankenpfleger und widmet sich seit 1996 der Naturfotografie. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Magazinen, Kalendern und Bildbänden veröffentlicht. Ein thematischer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Fledermäusen. Heute beschäftigt er sich verstärkt mit Naturfilm, insbesondere mit Hochgeschwindigkeitsaufnahmen zur Darstellung von Tierverhalten.
Schwäbische Alb als Kultur- und Naturraum
Die Pressemitteilung ordnet den Film auch in den größeren Zusammenhang des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ein. Kerngebiet ist demnach der 2008 eingerichtete Bereich rund um den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen, eine Kulturlandschaft, die von uralter Schafweidewirtschaft geprägt ist. Im Jahr 2009 wurde das Gebiet außerdem von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt.
Das Biosphärengebiet verpflichtet laut Mitteilung dazu, den Schutz der Natur mit wirtschaftlichen und touristischen Entwicklungen in Einklang zu bringen. Dafür sind Menschen mit großem Engagement gefragt. Als Beispiele nennt die Pressemitteilung die Wiederbelebung traditioneller Weidewirtschaft, die Erhaltung von Wacholderheiden und die Verarbeitung des Produkts Albmerino zu Bekleidung.
Einladung an das Publikum
Die Mitteilung formuliert den Film als Einladung, die Naturschätze der Schwäbischen Alb mit den eigenen Augen zu entdecken. Der Fokus liegt auf der Verbindung von ästhetischen Landschaftsbildern, dokumentarischer Beobachtung und dem Hinweis auf den Schutz von Natur und Lebensräumen.
Für das Publikum bietet die Vorführung in Donaueschingen damit die Möglichkeit, einen Film über eine Region zu sehen, in der Natur, Kulturlandschaft und menschliches Handeln eng miteinander verbunden sind. Die zweite Aufführung in Villingen am 22.04.2026 erweitert das Angebot um einen weiteren Termin.
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