Kurzmitteilung: Großes Interesse am Infoabend zu Migration

Im Mariensaal informierten Expertinnen über Aufenthaltsrecht, Asyl und Integrationsangebote – rund 30 Teilnehmende nutzten den Austausch.

Kurzmitteilung: Großes Interesse am Infoabend zu Migration
Bild zum Beitrag© Redaktionsteam Donaueschingen

Der Infoabend für Neuzugewanderte und Ehrenamtliche am vergangenen Montag stieß auf großes Interesse. Die Veranstaltung brachte im Mariensaal mehrere Themen zusammen, die für die Teilnehmenden von besonderer Relevanz waren. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Migration, Aufenthaltsrecht und Integrationsangebote.

Auftakt im Mariensaal

Am Montag, 13. April, fand die Veranstaltung im Mariensaal statt. Flüchtlingsbeauftragte Gülten Aydin begrüßte die Gäste, die Moderation übernahm der interkulturelle Ehrenamtskoordinator Volodymyr Sukharnykov. Damit war der Rahmen für einen Informationsabend gesetzt, der sich an Neuzugewanderte ebenso richtete wie an ehrenamtlich Engagierte und weitere Akteure aus dem Bereich Migration und Integration.

Schwerpunkt: Migrations- und Flüchtlingsrecht

Katrin Hagemann, Sachgebietsleiterin Ausländeramt, sprach über das Thema Migrations- und Flüchtlingsrecht. Sie erläuterte insbesondere Fragen zum Aufenthaltsrecht, zur Gestaltung von Aufenthaltsverfahren, zur Ablehnung von Asylanträgen sowie zu Arbeitserlaubnis und Ausbildung.

Ihre Präsentation bot den Teilnehmenden einen Überblick über den aktuellen rechtlichen Rahmen und griff damit zentrale Punkte auf, die für viele Neuzugewanderte und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer von Bedeutung sind.

Integrationskurse im Fokus

Maria del Carmen Limberger, Migrationsberaterin, konzentrierte sich in ihrem Vortrag auf das Thema Integrationskurse. Sie gab einen umfassenden Überblick über Aufbau, Kursarten und Teilnahmemöglichkeiten.

Dabei wurden verschiedene Zugangswege erläutert, unter anderem über Ausländerbehörde, Jobcenter, das Landratsamt oder durch Selbstzahlung. Zusätzlich thematisierte sie die neuen Regelungen ab 2026.

Neue Regelungen ab 2026

In diesem Zusammenhang wurde erläutert, dass der Zugang zu Integrationskursen für bestimmte Gruppen eingeschränkt ist. Genannt wurden EU-Bürger, Personen mit Duldung, ukrainische Geflüchtete sowie teilweise auch Asylsuchende.

Rund 30 Teilnehmende

Rund 30 Personen nahmen an dem Infoabend teil. Unter ihnen waren Mitarbeitende des Jobcenters, Sozialarbeiterinnen, des Jugendmigrationsdienstes, des Integrationsmanagements, des AK Asyl sowie ehrenamtlich Engagierte und weitere Akteure aus den Bereichen Migration und Integration.

Damit zeigte sich ein breites Interesse an den Themen des Abends und an den Fragen, die für die praktische Arbeit vor Ort relevant sind.

Austausch in offener Atmosphäre

Nach dem offiziellen Teil erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Raum für gegenseitigen Austausch. In offener und entspannter Atmosphäre konnten Gespräche fortgeführt und Eindrücke vertieft werden.

Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Integrations- und Flüchtlingsbeauftragten, der Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte sowie dem interkulturellen Ehrenamtskoordinator der Caritas Schwarzwald-Baar-Kreis organisiert.

Der Infoabend machte deutlich, dass der Bedarf an verlässlichen Informationen und an direktem Austausch weiterhin groß ist.

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