Lina Braake im guckloch-Kino Donaueschingen
Filmvorführung am 17. August 2026 um 20 Uhr im guckloch-Kino, An der Donauhalle 5

Kommunales Kino guckloch zeigt „Lina Braake“
Das guckloch-Kino in Donaueschingen zeigt am Montag, 17. August 2026, um 20 Uhr den Film Lina Braake. Die Vorführung findet im guckloch-Kino, An der Donauhalle 5, in Donaueschingen statt. Gezeigt wird die deutschsprachige Originalfassung.
Angaben zum Film
Lina Braake ist eine deutsche Produktion aus dem Jahr 1975 und hat eine Laufzeit von 88 Minuten. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Regie und Drehbuch stammen von Bernhard Sinkel. Für die Bildgestaltung war Alf Brustellin verantwortlich, die Musik schrieb Joe Haider, den Schnitt übernahm Heidi Genée. Produziert wurde der Film von Bernhard Sinkel Filmproduktion und dem WDR.
In den Hauptrollen spielen Lina Carstens, Fritz Rasp, Herbert Bötticher und Benno Hoffmann.
Inhalt
Im Mittelpunkt steht die 81-jährige Lina Braake, gespielt von Lina Carstens. Sie lebt in einem Mietshaus, für das ihr ein lebenslanges Wohnrecht zugesichert wurde. Nach dem Tod des hochverschuldeten Eigentümers fällt das Haus jedoch an die Gläubigerbank. Lina Braake wird aus dem Haus gedrängt und gegen ihren Willen in ein Altenheim gebracht.
Dort trifft sie auf den 84-jährigen ehemaligen Bankkaufmann Gustav Härtlein, der wegen verschiedener Bankbetrügereien entmündigt ist. Gemeinsam entwickeln beide einen Plan, mit dem Lina Braake sich durch ein sorgfältig angelegtes Täuschungsmanöver an der Bank rächen will.
Einordnung und Auszeichnungen
Das Regiedebüt von Bernhard Sinkel gilt als einer der erfolgreichsten Filme des Neuen Deutschen Kinos. Die Komödie greift nach Angaben der Ankündigung den Zeitgeist auf und erzählt von der subversiven Widerständigkeit privater Figuren gegen eine Bank. Auf damaligen Filmplakaten trug der Titel den Zusatz oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat.
Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen:
- Berlinale 1975: Interfilm-Preis der Kirchen
- Deutscher Filmpreis 1975: Silber für bester Spielfilm
- Deutscher Filmpreis 1975: Filmpreis in Gold für Lina Carstens
- Ernst-Lubitsch-Preis 1976 für Regisseur Bernhard Sinkel
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