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Sieben Tage: Ein Film über Mut und Familie

Donaueschingen zeigt Ali Samadi Ahadis bewegendes Drama mit Untertiteln in Farsi, Türkisch und Deutsch

Sieben Tage: Ein Film über Mut und Familie
Bild zum Beitrag© Redaktionsteam Donaueschingen

Am 14. Juli 2025 wird im guckloch Kino in Donaueschingen ein besonderer Filmabend veranstaltet: Der Spielfilm "Sieben Tage" feiert ab 20:00 Uhr seine Aufführung als Original mit Untertiteln in Farsi, Türkisch und Deutsch. Die Veranstaltung ist ein Teil des kommunalen Kulturprogramms der Stadt Donaueschingen und verspricht einen eindrucksvollen Einblick in aktuelle gesellschaftliche und politische Themen.

Inhalt und Handlung

Der Film "Sieben Tage", eine Koproduktion unter der Regie von Ali Samadi Ahadi, erzählt die bewegende Geschichte von Maryam, einer inhaftierten Menschenrechtsaktivistin. Während eines siebentägigen Hafturlaubs verlässt sie das berüchtigte Evin-Gefängnis, um ihre Mutter wiederzusehen. Im Hintergrund plant ihre Familie – im Flüchtlingsstatus lebend – eine riskante Flucht über die türkisch-iranische Grenze.

Mit Unterstützung ihres Bruders Behnam und des Lehrers Zanyar, der einem geheimen Fluchtnetzwerk angehört, begibt sich Maryam auf eine gefährliche Reise durch das winterliche Grenzgebiet. Ihrer Familie gegenüber verschweigt sie die wahren Gründe für die gefährliche Expedition: Die Sehnsucht, ihre Angehörigen wiederzutreffen, treibt sie an. Zugleich steht sie vor einer entscheidenden Frage, ob sie im Exil bleiben oder für Menschenrechte und Demokratie in ihrer Heimat weiterkämpfen will.

Filmische Umsetzung und Mitwirkende

  • Regie: Ali Samadi Ahadi
  • Drehbuch: Mohammad Rasoulof
  • Bildgestaltung: Mathias Neumann
  • Montage: Andrea Mertens
  • Produktion: Farokhmanesh
  • Darstellerinnen: Vishka Asayesh, Majid Bakhtiari, Tanaz Molaei, Sam Vafa u.a.
  • Die Spielzeit beträgt 110 Minuten. Der Film wird in Originalsprache (Farsi, Türkisch) mit deutschen Untertiteln gezeigt. Die Altersfreigabe liegt bei FSK 12.

    Hintergrund der Filmschaffenden

    "Sieben Tage" basiert auf persönlichen Erfahrungen der Filmschaffenden: Regisseur Ali Samadi Ahadi und Drehbuchautor Mohammad Rasoulof kennen die Themen Flucht, Verlust und politischer Widerstand aus ihrem eigenen Leben.

    • Ali Samadi Ahadi kam als Zwölfjähriger ohne seine Eltern nach Deutschland, um der Zwangsrekrutierung als Kindersoldat im ersten Golfkrieg zu entgehen.
    • Mohammad Rasoulof wurde 2022 verhaftet und 2024 zu acht Jahren Haft sowie Peitschenhieben verurteilt. Nach seiner Flucht aus dem Iran setzt er seinen Kampf für Demokratie von außerhalb fort.
    • Die Produktion und das filmische Engagement stehen stellvertretend für die Kraft der Familienzugehörigkeit und den unerschütterlichen Willen, für eine bessere Zukunft zu kämpfen – auch unter extremen Bedingungen.

      Weitere Filmvorführungen im guckloch Kino

      Im Rahmen des Programms wird zudem der Film "Die Saat des Heiligen Feigenbaums" von Mohammad Rasoulof am 16. Juli 2025 im guckloch Kino in Villingen gezeigt.

      Kontakt für Rückfragen

      title="Julia Gröger"

      subtitle="Amt Kultur, Stadt Donaueschingen"

      phone="0771 857-264"

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      Für ausführliche Informationen zum Filmabend und weiteren Veranstaltungen stehen Bildmaterial und zusätzliche Unterlagen der Stadtverwaltung Donaueschingen zur Verfügung.

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