Öhringen investiert: 125 Millionen Euro für 2025 beschlossen!
Schulen, Infrastruktur und viele Baustellen – Was das für die Bürger bedeutet

Haushaltsplan 2025: Ein Blick in die Kasse von Öhringen
Die Stadtkasse von Öhringen ist gefüllt – und wie in jedem Jahr wird heftig kalkuliert und diskutiert. Stolze 125,1 Millionen Euro umfasst der städtische Haushaltsplan für das Jahr 2025. Nachdem der Gemeinderat am 28. Januar zugestimmt hat, schwebt der Antrag nun im Regierungspräsidium Stuttgart zur Genehmigung herum.
Der Eurotango von Einnahmen und Ausgaben
Im Ergebnishaushalt stehen Einnahmen von 84 Millionen Euro gegen Ausgaben von 88,7 Millionen – da passt der Gürtel gerade noch. Die wichtigsten Einnahmenquellen bleiben die altbewährten Brocken: Gewerbesteuer bringt 23 Millionen rein, die Grundsteuer steht stabil bei 5 Millionen, während die Einkommenssteuer mit 18,6 Millionen einen leichten Anstieg vorweist. Doch das war’s mit den Erfreulichkeiten. Unterm Strich bleibt ein Minus im ordentlichen Ergebnis von 4,7 Millionen Euro stehen.
Finanzhaushalt: Schaufeln, Bolzen und Rohre
Investiert wird heftig: 36,5 Millionen Euro sollen in Schulen, Infrastruktur und andere Baustellen fließen. Der Neubau am HGÖ und die Sanierung vermehren das schulische Glück mit 10,3 Millionen Euro. Auch der Brandschutz an der Realschule, die Erneuerung im KULTURa und eine Reihe anderer Projekte sind Teil des Spiels. Doch um alles unter einem Zelt zu haben, müssen Kredite her – konkret 3,4 Millionen Euro.
Zukunftsträchtig: Eigenbetriebe und ihre Pläne
Bei den Technischen Werken stehen sage und schreibe 8,16 Millionen für Investitionen in der Pipeline. Thema Nummer eins: Die Sanierung des Freibades Michelbach mit 3,3 Millionen. Nicht zu vergessen sind neue Wasserleitungen, die einen ordentlichen Schluck Wasser aus der Haushaltsplanung nehmen. Bei der Abwasserwirtschaft läuft's nicht anders – 7,74 Millionen sollen hier verschickt werden.
Steuern, und wie sie uns alle betreffen
Ein Hebesatz dort, ein Hebesatz weniger hier – die Grundsteuer B sinkt leicht, während die Gewerbesteuer bleibt, wo sie ist. Der neue Kreisumlagerahmen kratzt an 35 Prozent, was Öhringen immerhin 552.000 Euro mehr schuldentechnisch auflädt. Wer auf die Wasserkosten blickt, wird schmunzeln: Die Gebühren fürs Wasser sind gesenkt worden, wenn auch nur marginal.
Fazit: Wellenlänge bleibt eingestellt
Der Haushaltsplan 2025 für Öhringen verspricht viel Bewegung – im bildlichen wie im baulichen Sinne. Trotz mancher finanzieller Anstrengungen bleibt die Stadt auf Kurs. Aber lassen wir die Kassen sprechen: Die kommenden Jahre werden zeigen, ob die Rechnung am Ende aufgeht.
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