Öhringen liest 2026: „Alte Sorten“ im Fokus
Lesefestival lädt zur Programmgestaltung und zu kostenfreier Autorenlesung im April ein
Das Lesefestival „Öhringen liest ein Buch“ geht 2026 in die sechste Runde und stellt mit Ewald Arenz’ Roman „Alte Sorten“ das neue gemeinsame Leseerlebnis vor. Nach intensiver Bürgerbeteiligung fiel die Wahl des Kuratoriums auf diesen einfühlsamen Bestseller. Rund um das ausgewählte Werk sind Bürgerinnen und Bürger nun eingeladen, ideenreiche Beiträge zum Begleitprogramm einzureichen und so das Festival aktiv mitzugestalten.
Ein Roman, der bewegt: „Alte Sorten“ von Ewald Arenz
Mit „Alte Sorten“ erwartet die Leserinnen und Leser ein Roman, der die Kraft der Freundschaft und die Schönheit des Einfachen in den Mittelpunkt rückt. Arenz erzählt die Geschichte zweier Frauen, Sally und einer älteren, verschlossenen Frau, die auf einem Hof in ländlicher Umgebung zueinanderfinden. Trotz ihrer Unterschiede teilen sie Erfahrungen und wachsen an ihren gemeinsamen Verletzungen.
Während gemeinsamer Arbeiten im Obstgarten und auf dem Feld entsteht zwischen beiden eine besondere Verbindung. Alte Birnensorten, das einfache Leben und geteilte Geschichten stehen im Zentrum dieses Romans, der auch zum Nachdenken über das Erwachsenwerden und die Bedeutung von Heimat anregt.
Hintergründe zum Autor
Ewald Arenz, Jahrgang 1965, unterrichtet Englisch und Geschichte an einem Nürnberger Gymnasium. Seine mehrfach ausgezeichneten Romane und Theaterstücke widmen sich existenziellen menschlichen Themen. „Alte Sorten“ (2019) wurde unter anderem auf die Liste „Lieblingsbuch der Unabhängigen“ gewählt. Jüngst erschien von ihm „Zwei Leben“ (2024).
Kreativität gefragt: Programmideen für das Festival
Ab sofort sind alle Öhringer dazu aufgerufen, bis Mitte Oktober 2025 ihre Ideen für Veranstaltungen im Rahmen des Lesefestivals einzureichen. Ob Lesekreise, Vorträge oder kreative Mitmachaktionen – das Organisationsteam prüft und ergänzt alle Beiträge zu einem vielfältigen Gesamtprogramm.
Festivalhöhepunkt: Lesung mit Bestsellerautor Ewald Arenz
Als großes Finale ist am Freitag, 17. April 2026, eine Lesung mit Ewald Arenz im KULTURa-Gebäude geplant. Der Eintritt zu dieser Abschlussveranstaltung ist frei und alle Literaturinteressierten sind herzlich willkommen.
Drei Monate voller Literatur und Austausch
Der eigentliche Festzeitraum startet im Februar 2026 und endet mit der Abschlussveranstaltung im April. In diesen drei Monaten lesen Buchfans aus Öhringen gemeinsam „Alte Sorten“ und nehmen an vielseitigen Aktionen teil. Ziel ist es, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und Lesefreude zu teilen.
Irina Dorsch, Leiterin der Stadtbücherei Öhringen, bringt es auf den Punkt: „Was passiert, wenn eine ganze Stadt dasselbe Buch liest? Wir hoffen, dass sich die Menschen gemeinsam in den Bann ziehen lassen und miteinander darüber ins Gespräch kommen.“
Organisation und Auswahlgremium
Rückblick: Die bisherigen Bücher des Festivals
Termine im Überblick
Weitere Informationen und Kontakt
title="Stadt Öhringen / Veranstalter"
subtitle="Organisatorischer Kontakt für das Lesefestival"
/>
Gemeinschaftsprojekt für die ganze Stadt
Das Lesefestival vereint Leseförderung, individuelles Engagement und eine vernetzte Kulturlandschaft. Veranstaltet wird „Öhringen liest ein Buch“ 2026 erneut von Stadt, Stadtbücherei, Volkshochschule und den lokalen Buchhandlungen.
Mit „Alte Sorten“ und zahlreichen kreativen Begleitaktionen will die Stadt Öhringen Lust auf Literatur machen und Räume für Begegnung schaffen.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.