Bürgerbus-Projekt: Austausch im Technologie- und Gründerzentrum Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim: Rund 25 Interessierte informierten sich im Technologie- und Gründerzentrum über den Bürgerbus. Nächste Schritte im Gemeinderat geplant.

Von Redaktion Tauberbischofsheim2 Min. Lesezeit
Viele Interessierte brachten sich bei den Diskussionen über wichtige Themen des Bürgerbusses mit ein.

Foto: Stadtverwaltung Tauberbischofsheim (Lena Schönleber)

Foto: Stadtverwaltung Tauberbischofsheim (Lena Schönleber)

Rund 25 Personen haben sich im Technologie- und Gründerzentrum in Tauberbischofsheim über den aktuellen Stand des Projekts „Bürgerbus für Tauberbischofsheim“ informiert. Nach Angaben der Stadt ging es bei dem Treffen am vergangenen Donnerstag darum, die weiteren Arbeitsschritte für einen erfolgreichen Start gemeinsam zu besprechen und mitzubestimmen.

Unter dem Motto „Mobilität ist Lebensqualität – packen wir es gemeinsam an!“ führten Hauptamtsleiter Michael Karle und sein Stellvertreter Christian Gros durch den Abend. Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden einen Überblick darüber, wie sich die Stadtverwaltung das Bürgerbusprojekt konkret vorstellt und was sich seit der Auftaktveranstaltung im Juni dieses Jahres getan hat.

Karle teilte mit, die Stadt habe über die Sommerferien hinweg intensiv für das Vorhaben geworben. Nach seiner Einschätzung gebe es mit mehr als 20 Fahrerinnen und Fahrern sowie einer Vielzahl an Vereinsinteressierten genügend Engagierte für den Start. Zudem seien Gespräche mit Bürgerbusmodellen aus der näheren Umgebung sowie mit der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg als zentraler Anlaufstelle im Land geführt worden, um Erkenntnisse für die weitere Planung zu gewinnen.

Im Anschluss wurden offene Punkte vorgestellt, die noch zu klären sind und bei denen die künftigen Vereinsmitglieder gezielt einbezogen werden sollen. Dazu gehörten die Fahrzeuggröße, der Antrieb, die Abrechnung von Fahrten sowie die Frage, ob das Fahrzeug vollständig barrierefrei sein sollte. Nach dem in der Runde betonten Grundsatz solle zunächst klein begonnen werden; spätere Erweiterungen oder Nachrüstungen blieben möglich.

Auch die geplante Vereinsgründung war Thema des Abends. Erläutert wurde, was dafür notwendig ist. Drei Personen hatten im Vorfeld bereits signalisiert, grundsätzlich für Aufgaben im Verein zur Verfügung zu stehen. Dies stehe jedoch unter dem Vorbehalt, dass die Gründungsmitglieder dies demokratisch mittragen.

Unter den Teilnehmenden waren laut Stadt auch mehrere Personen mit Erfahrung in leitenden Vereinsfunktionen. Das werde als gute Grundlage für die bevorstehende Planungsphase gesehen.

Als nächste Schritte will die Stadt die Unterstützung des Bürgerbusses im September im Gemeinderat behandeln. Die Grundlagen des Vereins sollen anschließend in einer Klausurtagung Anfang Oktober ausführlich erörtert werden, bevor zur Gründungsveranstaltung eingeladen werden soll.

Die Stadt und die angehenden Vereinsverantwortlichen suchen weiterhin Interessierte, die das Bürgerbusprojekt unterstützen möchten, entweder als Fahrer oder als Vereinsmitglied. Ansprechpartner ist Christian Gros, erreichbar unter 09341 803-1101 oder per E-Mail an [email protected].

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