Elztalmuseum startet mobiles Kulturformat „M-UFO“

Interaktive Objekte auf Fahrradanhänger bringen Kunst und Musik direkt zu den Menschen

Elztalmuseum startet mobiles Kulturformat „M-UFO“
Bild zum Beitrag© Redaktion Waldkirch

Mit einer originellen Premiere hat das Elztalmuseum Waldkirch ein neues Format der Museumsvermittlung präsentiert: Am 11. November 2025 landete das „M-UFO“ zum ersten Mal vor dem Roten Haus und sorgte bei Besucherinnen und Besuchern des Offenen Cafés für Staunen und Neugier. Mit seinem auffälligen Fahrradanhänger verspricht das Museum, künftig überall unterwegs zu sein und neue Zielgruppen anzusprechen.

Ein mobiles Freizeit-Gefährt – Ein Museum auf Rädern

Der Name „M-UFO“ steht für „Unbekanntes Freizeit-Gefährt“. Hinter dem innovativen Konzept verbirgt sich ein mobiler Anhänger, der Sitzkissen, Spiegel und zahlreiche Kisten mit sich führt. Eines der Ziele des Projekts ist es, Begegnungen zu ermöglichen und Überraschungen zu bieten. Durch seine bewegliche Form ist es das erklärte Anliegen, auch Menschen zu erreichen, die sonst kaum ins Museum kommen würden.

Erlebnisreiche Premiere beim Offenen Café

Schon bei seiner ersten Station zog das M-UFO die Aufmerksamkeit auf sich. Portraits, Sitzgelegenheiten, versteckte Objekte und ein Spiegel luden die Gäste zum Verweilen und Mitmachen ein. Ein besonderes Highlight war das Begleitprogramm mit den sogenannten „PlinPlongs“ – Apparaten, die nach dem Prinzip einer Drehorgel funktionieren. Orgelbauer Achim Schneider stattete einen Fahrradanhänger mit vielseitigen Schubfächern aus, in denen verschiedene Objekte, Erinnerungsstücke aus vergangenen Ausstellungen oder Mitmach-Angebote zu finden sind.

Das Konzept: Barrieren abbauen, Staunen und Mitmachen fördern. Wer sich traute, durfte hinter einen Vorhang greifen und erraten, welches Exponat sich dort verbirgt. Ein Kind rief begeistert „Tennisschläger!“, während andere neugierig mitraten und entdecken durften. Ein weiteres Objekt, das anfangs für einen „Schuhriesen“ gehalten wurde, stellte sich als historischer Schneeschuh heraus. Museumsleiterin Angela Witt-Meral erläuterte die Bedeutung der einzigartigen Exponate, die jeweils mit einer Inventarnummer versehen sind, um sie eindeutig dem Museum zuordnen zu können.

Musikalische Überraschungen und aktive Teilnahme

Im weiteren Verlauf verwandelten die PlinPlongs das Roten Haus in eine Klangkulisse: Die Orgelpfeifen erzeugten Melodien, die sowohl Kinder als auch Erwachsene begeisterten, und auf dem Vorhof wurde gemeinsam ein kleines Konzert erlebt. Das lebendige Museums-Erlebnis kam bei allen Beteiligten bestens an und zeigte, wie durch Kreativität und Mobilität kulturelle Teilhabe aktiv gestaltet werden kann.

Team und Unterstützung

Für die Ausgestaltung des Programms waren unter anderem Museumsleiterin Angela Witt-Meral und Museumspädagogin Rita Ghobad verantwortlich, die verschiedene Objekte aus dem Elztalmuseum auswählten und präsentierten.

Das Projekt M-UFO wird durch das Förderprogramm „Weiterkommen!“ vom Zentrum für kulturelle Teilhabe (ZfKT) unterstützt, das wiederum vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanziert wird.

Kontakt und weitere Informationen

Mit dem M-UFO startet das Elztalmuseum in eine neue Ära der mobilen Kulturvermittlung – neugierig und offen für Begegnungen, mitten im Alltag der Menschen.

Weitere Bilder

Elztalmuseum startet mobiles Kulturformat „M-UFO“
Bild zum Beitrag© Redaktion Waldkirch
Elztalmuseum startet mobiles Kulturformat „M-UFO“
Bild zum Beitrag© Redaktion Waldkirch
Elztalmuseum startet mobiles Kulturformat „M-UFO“
Bild zum Beitrag© Redaktion Waldkirch

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: