Freizeitanlage Suggental steht vor neuem Start

Nach Baum-Gefahr: Wiederaufbau auf sicherem Gelände mit Blick auf Sicherheit und Nachhaltigkeit

Freizeitanlage Suggental steht vor neuem Start
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Nach einem wenig ermutigenden Gutachten und einer außer Gefecht gesetzten Freizeitanlage in Suggental wurde vor wenigen Tagen mit den Wiederherstellungsarbeiten begonnen. Die Neugestaltung steht im Zeichen von Sicherheit, nachhaltiger Nutzung und der Erhaltung wichtiger Infrastrukturen für Anwohner und Besucher.

Schrittweiser Wiederaufbau nach Schadensfall

Im Mai 2024 musste die Freizeitanlage außer Betrieb genommen werden. Nach einer Phase der Unsicherheit wurden Lösungen zur Wiederherstellung entwickelt und erste Maßnahmen umgesetzt. Der obere Teil der Anlage wurde aufgegeben und gesichert. Stattdessen wird der Platz auf einer tieferen Ebene – im Bereich der bestehenden Parkplätze und des Bolzplatzes – neu aufgebaut.

Das Ziel ist, die neue Freizeitanlage bis spätestens September wieder nutzbar zu machen. Insbesondere wird die beliebte Seilbahn wieder in Betrieb genommen, sofern die Bauarbeiten wie geplant verlaufen. Initiator und Projektleiter Wolfgang, Leiter der städtischen Grundstücks- und Sportverwaltung, erläuterte bei einem Ortstermin in Suggental die ersten konkreten Schritte.

Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Mensch und Natur

Ursache für die umfassenden Arbeiten waren instabil gewachsene Bäume, die am Steilhang zu einer Gefahrenquelle wurden. Wie Projektleiter Wolfgang präzisiert, mussten zunächst 16 Gefahrenbäume entfernt und die Gefahr damit entschärft werden. Direkt am Hang ist ein metallischer Fangzaun als erste Barriere installiert worden – ergänzt durch einen neu angelegten, bepflanzten Geröllfangwall aus Erde. Dieser Erdwall fungiert als zweite Sicherheitsebene.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen ermöglicht den Neustart des Spielplatzaufbaus auf sicherem Gelände, wie das Projektteam berichtet.

Finanzielle Rahmenbedingungen und Bedeutung für die Gemeinde

Für die Gesamtmaßnahme stehen 46.000 Euro zur Verfügung. Trotz angespannter Haushaltslage betont Oberbürgermeister Michael Schmieder die Notwendigkeit, Projekte konsequent weiterzuführen: „Es ist wichtig, dass die Bürger sehen, dass immer etwas passiert.“ Die Investition in die Freizeitanlage steht beispielhaft für das Engagement der Stadt, begonnenes zu Ende zu bringen und insbesondere kleinere Stadtteile einzubinden.

Grillplatz und Wanderwege: Nutzung und Einschränkungen

Der beliebte Grillplatz war nach einem Erdrutsch lange nicht mehr vermietbar. „Für die Herrichtung unten am Grillplatz haben wir einen guten Kompromiss gefunden“, erklärt Winfried Drayer, der das Potenzial für eine überregionale Anziehungskraft sieht.

Während der Baumaßnahmen bleibt der Einstieg in den Silbersteig gesperrt. Eine gut ausgeschilderte Umleitung für Wanderer wird durch den Schwarzwaldverein bereitgestellt. Der Ortvorsteher dankt allen Beteiligten für die Unterstützung dieses Projekts.

Ausblick: Weitere Schritte und Erwartungen

Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das Projektteam eine umfassende Kostenkontrolle durchführen. Auch in Zukunft stehen Sicherheit und nachhaltige Nutzung für die städtische Infrastruktur im Fokus.

Die Entwicklungen rund um den Spielplatz in Suggental zeigen, dass auch unter schwierigen Bedingungen nachhaltige Lösungen und gemeinsames Engagement möglich sind. Mit der Wiederinbetriebnahme der Freizeitanlage wächst die Vorfreude auf einen bedeutenden Treffpunkt für die Gemeinde und ihre Gäste.

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Bild zum Beitrag© Redaktion Waldkirch
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