Großheppach startet umfangreiche Leitungsarbeiten

Wasserleitungen werden erneuert und Leerrohre für Glasfaser verlegt – Bauende geplant für August 2026

Großheppach startet umfangreiche Leitungsarbeiten
Bild zum Beitrag© Redaktion Weinstadt

Im Weinstädter Stadtteil Großheppach beginnt ab etwa Mitte Februar eine umfassende Erneuerung der Infrastruktur. Die geplanten Maßnahmen setzen einen bedeutenden Impuls für eine zuverlässige Wasserversorgung und die zukünftige Entwicklung des Quartiers.

Erneuerung der Hauptwasserleitung und Sanierung wichtiger Versorgungswege

Die Stadtwerke starten mit der Erneuerung der Hauptwasserleitung sowie der zugehörigen Hausanschlüsse. Parallel dazu werden die Fallleitungen des Hochbehälters, die einen wesentlichen Bestandteil der übergeordneten Wasserversorgung darstellen, saniert. Ziel ist die nachhaltige und sichere Bereitstellung von Trinkwasser für die Bevölkerung von Großheppach.

Leerrohre als Vorbereitung für die digitale Zukunft

Im Rahmen der Leitungsarbeiten wird die Gelegenheit genutzt, eine moderne Leerrohrinfrastruktur zu verlegen. Diese Maßnahme soll spätere Anwendungen, wie den Glasfaserausbau, effizient unterstützen. Für zukünftige Tiefbauarbeiten im Kontext des Breitbandausbaus werden somit lediglich punktuelle Eingriffe notwendig sein – ein Vorteil für Anwohnerinnen und Anwohner.

Umfassende Straßenbauarbeiten und Zeitplan

Nach Abschluss der Leitungsarbeiten übernimmt das städtische Tiefbauamt die Erneuerung der gesamten Fahrbahn. Der Abschluss der Bauprojekte ist aktuell für Ende August 2026 geplant. Während der Bauphase kann es zu zeitweisen Einschränkungen bei der Zufahrt zu einzelnen Gebäuden kommen, worüber die Stadt rechtzeitig informieren wird.

Betroffene Bereiche und Auftragnehmer

  • Baufeld: Kreuzung Wartühlstraße / Leinäckerstraße im Bereich „Den Hauern“
  • Zusätzliche Arbeiten: Entlang der Weinberge bis zum Wasserhochbehälter
  • Ausführung: Zehnder Straßenbau GmbH aus Rudersberg
  • Projektorganisation und Information der Öffentlichkeit

    Die Maßnahme wird in mindestens zwei Bauabschnitte unterteilt. Ziel ist es, die Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering zu halten. Die Stadt plant, regelmäßig über den aktuellen Stand und verkehrliche Auswirkungen zu informieren und bedankt sich ausdrücklich für das Verständnis in der Bevölkerung.

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