Rheinfelden wählt Jugendparlament 2025

17 Kandidierende kämpfen online um 13 Sitze – Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren sind zur Wahl aufgerufen

Von Herold Rheinfelden

Das Jugendparlament Rheinfelden steht vor einer spannenden Wahlphase: Vom 21. bis 28. November 2025 werden 13 neue Mitglieder gewählt. 17 engagierte Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren stellen sich zur Wahl, um die Interessen ihrer Altersgruppe künftig aktiv zu vertreten.

Teilnahmebedingungen und Ablauf der Wahl

Wahlberechtigt sind alle jungen Rheinfelder:innen, die zum Stichtag mindestens 13 und höchstens 20 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten in Rheinfelden wohnen. Alle Wahlberechtigten erhalten im Vorfeld einen Brief mit Zugangsdaten zur Online-Wahl, die eine zügige und unkomplizierte Teilnahme ermöglicht.

Zusätzlich werden die Kandidierenden vorab über Plakate an Schulen und Jugendeinrichtungen vorgestellt, um eine möglichst breite Aufmerksamkeit innerhalb der Zielgruppe zu erzielen. Ausführliche Informationen zu den Kandidierenden und den Wahlräumen sind auf der städtischen Website abrufbar.

Vielfältige Motivation: Die Ziele der Kandidierenden

Die Bandbreite der Themen, für die sich die Kandidat:innen einsetzen, spiegelt die Vielfalt der Interessen junger Menschen in Rheinfelden wider. Die Schwerpunkte reichen von mehr Mitbestimmung über Sicherheit und Inklusion bis hin zu konkreten Verbesserungen im Alltag.

  • Niclas Wallmeier: Junge stärken, sichere Schulwege, Mobilität, Veranstaltungen organisieren
  • Hannah Wulle: Fragen beantworten, Verbesserungen anregen
  • Malik Lenz: Mehr öffentlich zugängliche Toiletten
  • Francesco Loscalzo: Engagement für verschiedene Jugendthemen
  • Laurin Rogan: Mehr Jugendbeteiligung, bessere Lernmethoden
  • Nick Rummel: Verändern und bewegen wichtiger Themen
  • Lotte Meyerhuber: Eintreten für eigene Themen
  • Toprak Bagisgan: Leben in Rheinfelden gestalten
  • Magomed Virgadamo: Inklusion und Angebote für Jugendliche mit Beeinträchtigung
  • Jovana Vukovic: Interessen junger Menschen vertreten, Veränderungen mitgestalten
  • Emelie Hopfner: Engagement und Änderungen in der Stadt bewirken
  • Almir Imeri: Starke Stimme für Jugendwünsche und -forderungen
  • Florienne Wolf: Angebot für Jugendliche verbessern
  • Ninath Schindler: Barrierefreiheit und Sicherheit im öffentlichen Raum
  • Kiara Maria Casota (Karl-Rolfus-Schule): Mitbestimmung und mehr Repräsentation für Jugendliche
  • Bastian Hornig (Karl-Rolfus-Schule): Veränderungen für Heimat und Zukunft
  • Carolina Öhrke (Schillerschule): Kostenlose Hygieneartikel in Schulen, bessere Verkehrsverbindungen am Wochenende, längere Öffnungszeiten von Freizeitstätten
  • Jugendreferat setzt auf aktive Beteiligung

    Das Jugendreferat engagiert sich seit Sommer mit Nachdruck für eine hohe Wahlbeteiligung. Die Resonanz auf den Aufruf zur Kandidatur wird als äußerst positiv bewertet: „Unser Appell, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzugestalten, ist auf offene Ohren gestoßen“, so eine der Organisator:innen. Nach deren Einschätzung ist dies ein deutliches Signal für die Notwendigkeit und den Wunsch nach einer Wiederbelebung des Jugendparlaments in Rheinfelden.

    Information und Kontaktaufnahme

    Für weitergehende Informationen rund um die Wahl steht das Jugendreferat zur Verfügung. Auch im Vorfeld und während des Wahlzeitraumes sind Ansprechpartner:innen erreichbar, um Rückfragen zu klären oder Unterstützung bereitzustellen.

    Beteiligung, Information, Mitgestaltung

    Mit Plakaten, Infoveranstaltungen sowie Veröffentlichungen auf der Homepage werden die Jugendlichen umfassend informiert und für die Teilnahme motiviert. Der Wahlprozess ist so angelegt, dass möglichst viele junge Menschen ihre Stimme für die zukünftige Gestaltung ihrer Stadt abgeben können.

    Ausblick

    Die Wahl des Jugendparlaments bietet jungen Rheinfelder:innen eine konkrete Möglichkeit, ihre Vorstellungen und Meinungen einzubringen und die Entwicklung der Stadt aktiv zu begleiten. Die Stadtverwaltung setzt auf eine starke Beteiligung und einen konstruktiven Dialog zwischen Jugend und Stadtpolitik.

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