Strengere Regeln für Passbilder ab Mai

Rheinfelden führt digitale biometrische Fotos ein – Übergangsfrist bis Juli 2025

Von Herold Rheinfelden
Strengere Regeln für Passbilder ab Mai
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Ab dem 1. Mai treten in Deutschland strengere Regeln für die Ausstellung von Ausweisdokumenten wie Reisepässen, Personalausweisen, Aufenthaltstiteln und EIDAusweisen in Kraft. Ziel der neuen gesetzlichen Vorgaben ist es, den Schutz vor Manipulation und Fälschung weiter zu erhöhen. Im Zentrum steht die ausschließliche Annahme digitaler biometrischer Passbilder durch die Behörden.

Umstellung auf digitale Passbilder

Bislang konnten Passbilder häufig noch in gedruckter Form eingereicht werden. Mit der neuen Regelung dürfen Behörden jedoch nur noch digitale biometrische Fotos akzeptieren. Diese Änderung betrifft alle Antragsstellerinnen und Antragssteller, die ab Mai ein neues Ausweisdokument benötigen.

Lieferverzögerung des PointID

Wie viele Kommunen wartet die Stadt Rheinfelden aktuell noch auf die Lieferung der benötigten Geräte, der sogenannten PointID-Systeme. Diese sind notwendig, um den neuen Prozess vor Ort vollständig digital abzubilden. Aufgrund von Engpässen bei der Bundesdruckerei erhalten Rheinfelden und andere Gemeinden ihre Geräte später als geplant.

Dreimonatige Übergangsfrist bis Ende Juli

Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, erlaubt der Gesetzgeber eine dreimonatige Übergangsfrist: Papierbasierte Passbilder werden bis zum 31. Juli 2025 weiterhin akzeptiert. Spätestens ab August sind dann ausschließlich digitale Fotos zulässig.

Neuer digitaler Service für die Bürgerinnen und Bürger

Die Stadt Rheinfelden sieht in der Umstellung Chancen für mehr Komfort: Künftig wird die Beantragung eines Ausweises durch einen digitalen „biometrischen Aufnahmewasch“ vereinfacht. In Rheinfelden, Herten und weiteren Ortsverwaltungen werden insgesamt drei PointID-Geräte installiert, die eine selbsterklärende Bedienung bieten. Das Bürgerbüro steht bei Fragen unterstützend zur Seite.

  • Kosten für das digitale Passfoto: 6 Euro
  • Foto vom lizenzierten Fotografen: Speicherung in verschlüsselter Cloud, Abruf über QR-Code
  • Direktversand des fertigen Reisepasses an die Haustür (nur für Volljährige): Zusatzgebühr 15 Euro
  • Für Personalausweise, Aufenthaltstitel, EIDAusweise und Reisepässe Minderjähriger ist der Direktversand nicht möglich
  • Ausblick: Ausweitung des digitalen Bürgerservices

    Sobald die Geräte geliefert sind, startet der Fotoservice im Bürgerbüro. Auch die Ausländerabteilung soll mit einem PointID-System ausgestattet werden, um den Service für weitere Personengruppen zu erweitern. Dominic Rago, Leiter des Amts für öffentliche Ordnung, begrüßt die Digitalisierung als Verbesserung des Bürgerservices in Rheinfelden.

    Stadt Rheinfelden auf Facebookhttps://www.facebook.com/rheinfelden.de

    Stadt Rheinfelden auf Crossietyhttps://www.crossiety.com/rheinfelden

    title="Bürgerbüro Rheinfelden (Baden)"

    subtitle="Anfragen zum digitalen Passbild-Service"

    />

    Fazit

    Mit der bevorstehenden Umstellung auf digitale Passbilder setzt Rheinfelden einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Sicherheit und digitalen Bürgerservice. Die nächsten Monate sind von Übergangsregelungen geprägt – ab August gilt dann nur noch das digitale Verfahren.

    Eigene Anzeige

    Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

    Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

    Jetzt anfragen

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: