Endspurt des Projekts »Jüdisches Leben« in der Region Stuttgart
Ab Mai 2025 präsentieren Veranstaltungen, Gespräche und Displays jüdische Geschichte und Gegenwart – inklusive Besuch von Natan Sznaider und der »Schlamassel Tov«-Kampagne
Das Sonderprojekt »Jüdisches Leben in der Region Stuttgart« markiert nach zwei Jahren intensiver Auseinandersetzung einen bedeutenden Abschluss. Im Mai 2025 lädt die KulturRegion Stuttgart zu einer Reihe von Veranstaltungen ein, die das jüdische Leben, seine Geschichte und seine Gegenwart im Raum Stuttgart sichtbar machen und zum Austausch anregen.
Abschlussveranstaltungen im Mai 2025
Im Rahmen des Projektabschlusses werden verschiedene Veranstaltungsformate angeboten, um unterschiedliche Facetten des jüdischen Lebens und dessen Rezeption in der Region zu beleuchten.
Gespräch: Die jüdische Wunde – mit Natan Sznaider
Der renommierte Soziologe und Autor Natan Sznaider diskutiert im Dialog mit Prof. Tina Hartmann über das Dilemma zwischen Assimilation und Autonomie jüdischen Lebens in der Moderne. Das Gespräch findet im Rahmen der About Pop Convention statt und stellt Sznaiders neues Buch »Die Jüdische Wunde. Leben zwischen Anpassung und Autonomie« (Hanser, 2024) vor.
About Pop Conventionhttps://www.aboutpop.de/
Für Interessierte besteht die Möglichkeit, Tickets zu reservieren.
Projekt »Schlamassel Tov« – Plakatkampagne zur Sprache
Mit »Schlamassel Tov« wird die enge Verbindung zwischen deutscher und jüdischer Kultur über Sprache sichtbar gemacht. Die entstandenen Plakatmotive werden im Mai erstmals öffentlich präsentiert:
Vernissage:
Wann: Dienstag, 20. Mai, 18:30 Uhr
Wo: Sukka (Laubhütte) von kubus e. V. auf dem Marienplatz, 70178 Stuttgart
Informationen zur Sukkahttps://sukkat-salaam.de/
Anmeldung zur Vernissagehttps://eveeno.com/schlamassel-tov
Eintritt frei, Anmeldung erbeten.
Ausstellung:
Wann: Dienstag, 20. – Freitag, 25. Mai 2025, täglich 10–22 Uhr
Wo: Öffentlich zugänglich vor der Sukka auf dem Marienplatz
Eintritt frei.
Hintergrund: Das Sonderprojekt
Die KulturRegion Stuttgart setzt mit ihrem zweijährigen Sonderprojekt ein Zeichen für Sichtbarkeit und Dialog: Jüdisches Leben sollte stärker wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Das Projekt brachte neue Impulse und Perspektiven, die jüdische und nichtjüdische Akteure in Austausch bringen und das kulturelle Erscheinungsbild der Region nachhaltig prägen.
Kontakt für weitere Informationen
Mit den vielfältigen Veranstaltungen macht die KulturRegion Stuttgart die Bedeutung jüdischer Geschichte und Gegenwart sichtbar – und lädt die Öffentlichkeit ein, sich einzubringen und mitzureden. Die Abschlussreihe markiert das große Finale eines ambitionierten Projekts für mehr kulturelle Offenheit und Verständnis.
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