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Stuttgart ehrt Anna Haag und blickt auf nachhaltige Wärmeversorgung

Denkmalenthüllung am 10. Juli und hybride Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung am 24. Juli im Rathaus

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Die Landeshauptstadt Stuttgart steht in den kommenden Wochen gleich doppelt im Zeichen des gesellschaftlichen Engagements: Während mit Anna Haag eine bedeutende Persönlichkeit der Stadtgeschichte mit einem Denkmal geehrt wird, richtet sich eine großangelegte Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung gezielt an die Unternehmen der Region. Beide Ereignisse spiegeln den Wandel und die Kontinuität kommunaler Verantwortung wider.

Denkmal für Anna Haag: Ein Leben für Frieden und Gleichberechtigung

Am 10. Juli wird auf dem Friedhof gegenüber dem Grab von Anna Haag ein Denkmal für die bekannte Schriftstellerin, Politikerin, Frauenrechtlerin und Friedenskämpferin (1888–1982) eingeweiht. Die Einweihungsfeier beginnt um 17 Uhr und wird von mehreren Akteuren begleitet. Altbürgermeister Rolf Lehmann steuert einen Beitrag unter dem Titel „Gedanken, Gedenken, Erinnerung“ bei. Markus Wolf, der vom Garten- und Friedhofsforstamt beauftragte Bildhauer, erläutert die künstlerische Gestaltung des Werks. Auch Bezirksvorsteherin Andrea Lindel spricht ein Grußwort, untermalt vom örtlichen Posaunenchor.

Anna Haag setzte sich nach 1945 als Mitglied im städtischen Beirat, später im Gemeinderat und Landtag für demokratische Werte ein. Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement als Initiatorin des Mehrgenerationenhauses in Bad Cannstatt und ihr politisches Vermächtnis: Die Einführung des Zivildienstes in Deutschland. Ihr Wirken bleibt untrennbar mit der Landeshauptstadt verbunden, insbesondere mit den Jahren 1954 bis 1979, als sie im Birkacher Franziskaweg lebte.

Informationsveranstaltung zur Kommunalen Wärmeplanung

Im Fokus der Stadtentwicklung steht am 24. Juli die Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung. Angesprochen sind alle Stuttgarter Unternehmen, die aktiv an der Energiewende mitwirken möchten. Die hybride Veranstaltung wird von der Energieabteilung des Amts für Umweltschutz und der Abteilung Wirtschaftsförderung organisiert und findet im Rathaus, Marktplatz 1, im großen Sitzungssaal (3. OG) statt. Beginn ist um 16:00 Uhr, Einlass ab 15:30 Uhr.

Fachleute aus Stadtverwaltung, Stadtwerke Stuttgart und Netze EnBW geben Einblicke in aktuelle Planungsprozesse und zukünftige Maßnahmen der kommunalen Wärmeplanung. Besonderes Augenmerk liegt auf den Perspektiven und Beteiligungsmöglichkeiten der Unternehmen.

  • Einblicke in die Erschließung von Netzgebieten, präsentiert von Dr. Jürgen Görres (Energieabteilung)
  • Impulse zur Transformation des Stromnetzes durch Ulf Hummel (Stadtwerke)
  • Vortrag zur effizienten und nachhaltigen Wärmewende mit Fabian Rathmann (Netze)
  • Perspektiven der Fernwärmeversorgung durch Malte Sell (EnBW)
  • Erfahrungsberichte aus der Unternehmenspraxis: Sebastian Gaiser, Christoph Staiger (Vector Informatik), Wolfgang Rosskopf (Alfred Kiess GmbH)
  • Nach den Vorträgen besteht Gelegenheit zum Austausch an Infoständen im Foyer. Ein kleines Buffet rundet die Veranstaltung ab.

    Hybride Teilnahme – Anmeldung erforderlich

    Die Veranstaltung ist hybrid angelegt: Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch digital möglich. Interessierte Unternehmen werden gebeten, sich für die Teilnahme im Rathaus bis spätestens 16. Juli 2025 anzumelden.

    title="Anmeldung und weitere Informationen"

    url="www.stuttgart.de/veranstaltung-waermeplanung-fuer-unternehmen"

    subTitle="Zur offiziellen Seite der Veranstaltung"

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    title="Kommunale Wärmeplanung – Perspektiven für Stuttgarter Unternehmen"

    subtitle="Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz und Wirtschaftsförderung"

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    Fazit: Engagement auf vielen Ebenen

    Während die Stadt Stuttgart im kulturellen Gedächtnis mit dem Denkmal für Anna Haag ein Zeichen setzt, verfolgt sie mit ihrer kommunalen Wärmeplanung zukunftsweisende Ziele für Wirtschaft und Umweltschutz. Beide Initiativen verdeutlichen, wie gesellschaftliches und ökologisches Engagement Hand in Hand gehen können.

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