Stuttgart führt landesweite Ehrenamtskarte ein

Freiwillige mit mindestens 200 Stunden Engagement erhalten Vergünstigungen bei über 120 Stellen

Der Stuttgarter Gemeinderat hat die Einführung der landesweiten Ehrenamtskarte einstimmig beschlossen. Mit dieser Initiative, einem Gemeinschaftsprojekt des Landes Baden-Württemberg und beteiligter Kommunen, soll ehrenamtliches Engagement sichtbarer werden und noch stärker honoriert werden.

Hintergrund und Zielsetzung

Die neue Ehrenamtskarte richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig für das Gemeinwohl einsetzen. Damit verfolgt das Programm das Ziel, die gesellschaftliche Anerkennung für engagierte Menschen zu erhöhen und weitere Anreize für freiwilligen Einsatz zu schaffen.

Erste Bürgermeister Dr. Fabian Mayer betont: „Fast ein Drittel der Stuttgarterinnen und Stuttgarter ab 16 Jahren ist engagiert und aktiv für unsere Stadtgesellschaft. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Sichtbarkeit. Mit der Einführung senden wir ein deutliches Zeichen der Wertschätzung.“

Vergünstigungen und Vorteile für Engagierte

Karteninhaberinnen und -inhaber erhalten exklusive Vorteile, insbesondere in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Freizeit. Bereits jetzt gibt es landesweit rund 120 Akzeptanzstellen – darunter prominente Stuttgarter Einrichtungen wie das Kindermuseum Junges Schloss, das Linden-Museum, das Landesmuseum Württemberg und die Staatsgalerie.

  • Vergünstigter Eintritt zu Museen und Kultureinrichtungen
  • Ermäßigungen bei Sport- und Freizeitangeboten
  • Zugang zu exklusiven Veranstaltungen
  • Das Netzwerk an Akzeptanzstellen soll kontinuierlich erweitert werden, um das Angebot für Engagierte auszubauen.

    Voraussetzungen für die Beantragung

    Bewerben können sich alle Bürgerinnen und Bürger, die folgende Bedingungen erfüllen:

    • Mindestens 200 Stunden freiwilliges, gemeinwohlorientiertes Engagement innerhalb der letzten zwölf Monate
    • Alternativ: 100 Stunden bei projektbezogenem Einsatz
    • Die Beantragung ist noch nicht möglich – die Landeshauptstadt Stuttgart wird rechtzeitig informieren, sobald der Startschuss fällt.

      Finanzierung und zeitliche Befristung

      Die Personal- und Sachkosten werden durch Landesmittel und aus bestehenden Budgets getragen. Die Einführung der Ehrenamtskarte ist zunächst bis Ende (Jahreszahl nicht genannt) befristet.

      Evaluation des Projekts

      Für die Jahre 2026 und 2027 ist eine umfassende Evaluation geplant. Dabei sollen Erfahrungen von Karteninhaberinnen und -inhabern, aber auch von Organisationen und Akzeptanzstellen, systematisch ausgewertet werden. Die Ergebnisse dienen als Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Fortführung des Angebots ab 2028.

      Weitere Informationen und Ausblick

      Alle weiteren Informationen zum ehrenamtlichen Engagement und zur Ehrenamtskarte gibt es auf der offiziellen Website der Stadt Stuttgart.

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      Die Landeshauptstadt Stuttgart informiert auf ihren Kommunikationskanälen, sobald die Beantragung der Karte möglich ist. Für alle engagierten Bürgerinnen und Bürger bietet die Ehrenamtskarte neue Möglichkeiten und klare Wertschätzung – ein starker Impuls für eine lebendige Stadtgesellschaft.

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