Stuttgart stärkt geflüchtete Roma

Empowermentprojekt fördert Integration und baut Vorurteile ab – Sozialminister Lucha würdigt Engagement

Die Landeshauptstadt Stuttgart berichtete im aktuellen Pressedienst über zentrale gesellschaftliche Themen und Veranstaltungen. Neben Neuigkeiten rund um städtische Persönlichkeiten und Märkte steht insbesondere ein innovatives Empowermentprojekt für geflüchtete Roma im Fokus des Interesses. Der Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha informierte sich persönlich über die Arbeit vor Ort, die unter dem Motto „Von Geflüchteten für Geflüchtete“ steht.

Empowermentprojekt in Stuttgart: Stärkung und Mitgestaltung

Im Rahmen des Programms „Empowermentprojekte für Geflüchtete“ unterstützt ein Projekt in Stuttgart gezielt Roma, die aus ihrer Heimat geflohen sind. Gefördert wird es unter anderem durch das Sozialministerium. Während einer dreiwöchigen Sommertour besuchte Minister Manne Lucha die Initiatoren und Teilnehmenden vor Ort und traf Vertreterinnen und Vertreter des Stuttgarter Sozialbüros, der Geschäftsführung des DJR e.V. sowie Projektkoordinatoren. Ziel ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur Integration und „Selbstwirksamkeit“ der Teilnehmenden zu leisten.

Minister Lucha betonte: „Selbstwirksamkeit, die eigene Stimme wiederfinden, mitgestalten – das sind Bausteine, die das Empowermentprogramm hier aufgreift. Es gibt Initiativen für Geflüchtete und unterstützt sie dabei, eigene Ideen in konkrete Maßnahmen zu verwandeln. Dieser Ansatz ist innovativ und vorbildhaft.“ Das Projekt wurde mit dem Integrationspreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Öffentlichkeitsarbeit und Teilhabe im Mittelpunkt

Ein zentrales Ziel des Projekts ist es, die Geschichte, Kultur und Herausforderungen geflüchteter Roma einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Damit sollen Vorurteile abgebaut und das kulturelle Verständnis gestärkt werden. Besonders Roma aus der Ukraine engagieren sich stark: Sie bringen ihre persönlichen Geschichten ein, erstellen eine eigene Broschüre und spielen eine tragende Rolle im gesellschaftlichen Dialog.

Bürgermeisterin Dr. Sußmann unterstrich die Bedeutung von Chancengleichheit und Vielfalt: „Wir setzen uns dafür ein, Menschen mit gleichen Chancen auszustatten. Das Projekt zeigt, wie wichtig Vielfalt und gegenseitiges Verständnis sind.“

Projekt mit nachhaltiger Wirkung

Das Empowermentprogramm ist seit 2018 aktiv und hat in Stuttgart mittlerweile mehr als 160 Projekte ermöglicht. Ziel ist es, die Potenziale geflüchteter Menschen sichtbar zu machen und sie als Gestaltende ihrer eigenen Integration zu stärken. Der jüngste Integrationspreis würdigt dieses Engagement und setzt landesweit ein Zeichen für nachahmenswerte Integrationsarbeit.

Weitere Themen im Pressedienst

  • Schatten an heißen Tagen: Schirme und ein Segel sorgen für Abkühlung auf elf Plätzen.
  • Publikumswettbewerb „Stuttgarts schönste Dahlie“ 2025 lädt zur Teilnahme ein.
  • Stadtrat Robert Thurner feiert seinen 80. Geburtstag.
  • Markus Töpfer, Geschäftsführer des Eigenbetriebs AWS, wird 60 Jahre alt.
  • Kirbe Krämermarkt in Hedelfingen findet am 31. August und 2. September statt.
  • Weitere Details zu allen Themen sind im bereitgestellten Download nachzulesen.

    Die Landeshauptstadt Stuttgart bekräftigt mit diesen Presseinformationen einmal mehr ihr Engagement für Integration, kulturelle Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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