Symbol des Friedens: Ginkgo im Japanischen Garten gepflanzt
Dr. Alexandra Sußmann toppt die Zeremonie mit einer künstlerischen Einlage und dem Engagement lokaler Friedensgruppen
Pflanzaktion für Frieden: Ginkgo-Baum im Stuttgarter Japanischen Garten
Am Sonntag, dem 23. März, findet im Japanischen Garten am Trollingersteg ein besonderes Ereignis statt. Dr. Alexandra Sußmann wird zusammen mit Vertretern des japanischen Generalkonsulats in München einen Ginkgo-Baum pflanzen. Aber das ist nicht irgendein Baum – dieser Setzling stammt von einem Hibaku Jumoku, einem Baum, der den Atombombenabwurf auf Hiroshima 1945 überlebte.
Symbolik und Bedeutung
Künstlerische Einlage
Ein Highlight der Zeremonie wird eine künstlerische Performance des Stuttgarter Künstlerduos Shosho, Junko Yamamoto und Kanoko Hashimoto sein. Unter dem Titel „Gästebuch für einen Baum – Hibaku Jumoku Ginkgo“ wird die symbolische Bedeutung des Baum mit visuellem und emotionalem Ausdruck untermauert.
Teilnehmer und Unterstützung
An dem Event nehmen Vertreter des japanischen Generalkonsulats, der japanischen Community in Stuttgart sowie Mitglieder lokaler und regionaler Friedensgruppen teil. Diese Gruppen unterstützen seit vielen Jahren die Stadt Stuttgart in ihrem Engagement als Mitglied der Organisation „Mayors for Peace“.
Über „Mayors for Peace“
Gegründet wurde die Organisation 1982 durch den damaligen Bürgermeister von Hiroshima. Sie setzt sich nicht nur für die Abschaffung von Atomwaffen ein, sondern auch für aktiven Dialog über Friedensfragen. Mehr als 8.390 Städte in 166 Ländern sind Mitglied, darunter 895 Städte in Deutschland – Stuttgart ist stolz darauf, dazugehört zu werden.
Die Veranstaltung verspricht nicht nur eine interessante Zeremonie, sondern auch eine ergreifende Erinnerung an die Bedeutung des Friedens und der Zusammenarbeit. Kommen Sie vorbei und werden Sie Teil dieses wichtigen Moments!
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