Bad Waldsee und Polizei planen gemeinsame Aktionen im Frühjahr

Bei einem Treffen im Bad Waldseer Rathaus haben Oberbürgermeister Matthias Henne und der neue Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Ravensburg, Renato Gigliotti, über die Sicherheitslage und Beschwerden aus der Bevölkerung gesprochen. Stadt und Polizei vereinbarten, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen und im Frühjahr gemeinsame, größer angelegte Aktionen durchzuführen.
Im Mittelpunkt standen Beschwerden über rücksichtslose Mopedfahrer sowie laute und teilweise getunte Fahrzeuge. In den vergangenen Monaten und bereits im Vorjahr hatten Bürgerinnen und Bürger unter anderem gefährliche Fahrmanöver, Fahrten ohne Licht und Lärmbelästigungen im Stadtgebiet und im Gewerbegebiet Wasserstall gemeldet.
Nach Angaben der Stadt wurden bereits mehrere Roller von der Polizei sichergestellt beziehungsweise beschlagnahmt. Zudem sprach die Stadt auf Grundlage polizeilicher Erkenntnisse gegenüber mehreren Personen Aufenthaltsverbote für bestimmte Brennpunkte aus. Im Gewerbegebiet Wasserstall wird die Straßenbeleuchtung frühzeitig abgeschaltet. Auch der Gemeindevollzugsdienst kontrolliert im Stadtgebiet verstärkt.
Die Stadt weist darauf hin, dass Ermittlungen und Beweissicherung Zeit benötigen und nicht alle Maßnahmen öffentlich erläutert werden können. Dass Maßnahmen nicht unmittelbar sichtbar seien, bedeute daher nicht, dass nichts unternommen werde.
Gigliotti zufolge liegt die Kriminalität in Bad Waldsee im Vergleich mit anderen Städten dieser Größe insgesamt auf niedrigem Niveau. Die für das Frühjahr vereinbarten Aktionen sollen die Verkehrssicherheit stärken, unzumutbare Lärmbelästigungen eindämmen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verbessern.
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