Zukunftsthemen im Austausch mit Regierungspräsident Carsten Gabbert

Beim Besuch von Regierungspräsident Carsten Gabbert in Emmendingen standen am Dienstag, 22. September, zentrale Zukunftsthemen der Stadtverwaltung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Schlatterer informierte sich Gabbert vor Ort über aktuelle Projekte und Entwicklungen.
Erste Station war die Großbaustelle der neuen Fritz-Boehle-Grundschule im Stadtteil Bürkle-Bleiche. Dort entsteht in Holzbauweise ein moderner Schulcampus für eine vierzügige Grundschule. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 30 Millionen Euro. Oberbürgermeister Schlatterer dankte dem Regierungspräsidium im Rahmen des Besuchs für die finanzielle Unterstützung des Großprojekts und für die gute Zusammenarbeit.
Schulleiter Christoph Lahres erläuterte die pädagogischen und konzeptionellen Vorteile des neuen Schulcampus und gab Einblicke in die Weiterentwicklung des Schulkonzepts zur Gemeinschaftsschule. Vertreter der Bauverwaltung führten den Regierungspräsidenten durch das entstehende Gebäude. Vertreterinnen des Fachbereichs Bildung, Betreuung, Soziales stellten den Planungsprozess vor und verwiesen auf die frühzeitige Einbindung aller Beteiligten bereits in der sogenannten Leistungsphase 0.
Im Anschluss ging der Besuch im Rathaus weiter. Dort tauschte sich Gabbert mit Oberbürgermeister Schlatterer, den Fraktionssprecherinnen und Fraktionssprechern des Gemeinderats sowie den Fachbereichsleitungen der Stadt aus. Die Stadtverwaltung nutzte die Gelegenheit, um zentrale verkehrliche und infrastrukturelle Themen anzusprechen.
Schwerpunkte: Rheintalstrecke, B3 und Folgen weiterer Baumaßnahmen
Ein Schwerpunkt war der Ausbau der Rheintalstrecke. Die Stadt machte dabei insbesondere ihr Anliegen deutlich, den Ausbau des Bahnhaltepunkts Bürkle-Bleiche vorzuziehen. Außerdem ging es um die Verkehrssituation entlang der B3 und um die Frage, welche zusätzlichen Belastungen durch anstehende Infrastrukturmaßnahmen entstehen können.
Fachbereichsleiter Tobias de Haën betonte, wie wichtig es für die Stadt sei, die verschiedenen Baumaßnahmen und ihre möglichen Auswirkungen auf das örtliche Verkehrsnetz zu betrachten. Im Gespräch wurden insbesondere die Auswirkungen einer Sanierung der A5 sowie der geplanten Gleissanierungen auf das Verkehrsaufkommen auf der B3 thematisiert. Nach Darstellung der Stadt ist es entscheidend, frühzeitig mögliche Belastungsszenarien mitzudenken.
Regierungspräsident Gabbert dankte für die Gelegenheit, wichtige Projekte der Stadt kennenzulernen. Er sagte: „Als Regierungspräsidium setzen wir uns dafür ein, dass unsere Region attraktiv bleibt und unterstützen die Kommunen mit Landesmitteln dabei, sich fit für die Zukunft zu machen, dafür ist der Neubau der Fritz-Boehle-Grundschule ein gutes Beispiel. In diesem Sinne freuen wir uns, die Herausforderungen der Zukunft weiterhin im engen Austausch mit der Stadt zu meistern.“
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