Fellbach setzt bei Städtepartnerschaften auf ein neues Netzwerk
Fellbach will seine Städtepartnerschaften künftig mit einem Netzwerk von Ehrenamtlichen und Interessierten weiterentwickeln. Oberbürgermeisterin Gabriele Zull stellte den Ansatz am 6. Oktober in der Sitzung des Verwaltungsausschusses vor.
Seit dem Frühjahr haben sich rund 20 Interessierte zusammengefunden. Sie wollen persönliche Begegnungen und den Austausch mit den Partnerstädten stärken. Eine digitale Plattform soll die Zusammenarbeit zwischen den Ehrenamtlichen und der Stadtverwaltung künftig unterstützen.
Zusammenarbeit statt neuer Verein
Auslöser für die Neuorganisation ist der Beschluss des Städtepartnerschaftsvereins, sich aus organisatorischen Gründen nach mehr als 40 Jahren aufzulösen. Die Stadt setzt statt einer Neugründung auf eine lockere Zusammenarbeit, die sich an Themen und Projekten orientiert. Damit sollen auch neue Zielgruppen angesprochen werden. Nach Angaben der Stadt interessieren sich bereits jüngere Menschen für das Netzwerk.
Im Mittelpunkt sollen direkte Kontakte zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Gruppen und Familien stehen. Das Netzwerk will zusätzliche Begegnungsformate entwickeln und die Beziehungen zu den Partnerstädten über den offiziellen Austausch hinaus stärken. Erste Ansätze zur Weiterentwicklung der Partnerschaftsarbeit wurden bereits gemeinsam erarbeitet.
Die Rückmeldungen der Ausschussmitglieder fielen laut Mitteilung positiv aus. Zull sagte, die Verwaltung habe sich bewusst für diese Form der Zusammenarbeit entschieden, um mehr Menschen einzubeziehen.
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