Gabriele Zull eröffnet den 77. Fellbacher Herbst

Oberbürgermeisterin Gabriele Zull hat den 77. Fellbacher Herbst am Samstag, 10. Oktober 2026, auf dem Guntram-Palm-Platz eröffnet. In ihrer Rede hob sie die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, des kommunalpolitischen Engagements und der Begegnungen mit den Partnerstädten hervor.
Zull verwies auf die schwierige Finanzlage der Kommunen. Die kommunalen Spitzenverbände rechneten für 2026 bundesweit mit einem Defizit von rund 30 Milliarden Euro. Als Hauptgründe nannte die Oberbürgermeisterin steigende Sozialausgaben und zusätzliche Aufgaben, die Bund und Länder den Kommunen übertrügen, häufig ohne vollständigen finanziellen Ausgleich.
Kommunal- und Jugendräte übernähmen Verantwortung neben Beruf, Ausbildung und Familie, sagte Zull. Ihr Einsatz verdiene Respekt und eine politische Kultur, in der man streite, ohne einander herabzusetzen.
Partnerschaften und Begegnungen
Ein weiterer Schwerpunkt der Rede waren die Städtepartnerschaften. Fellbach feiere in diesem Jahr das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Pécs. Zull betonte, persönliche Begegnungen förderten Verständigung und Zusammenarbeit. Im Frühjahr habe die Stadt ein Jugendcamp mit allen Partnerstädten organisiert.
Der Fellbacher Herbst sei zugleich ein Fest der Traditionen und der Begegnung, sagte die Oberbürgermeisterin. Als Beispiel für eine Tradition nannte sie den Gruß, den die Stadt auch in diesem Jahr an die hundert ältesten Fellbacherinnen und Fellbacher schicken werde.
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