Pilzlehrwanderung in Gütenbach: 17 Teilnehmer erkunden die Artenvielfalt
Bei einer Pilzlehrwanderung im Rahmen der Gütenbacher Hobbytage haben 17 Teilnehmer Mitte Oktober die Pilzvielfalt im Wald erkundet. Die Führung leiteten der Pilzsachverständige Louis Esch und Pilzcoach Christopher Jauch.
Nach einer kurzen Einführung beim Sportplatz sammelte die Gruppe Pilze im angrenzenden Wald. Anschließend sortierten die Leiter die Funde in zwei Etappen und erläuterten sie. Neben Fliegenpilzen, Steinpilzen und Pfifferlingen fanden sich unter anderem Samtfußkrempling, Hallimasch, Lachsreizker, Schopf-Tintlinge und Mehl-Räsling.
Die Referenten erklärten grundlegende Merkmale wie Hut, Lamellen und Poren sowie feinere Hinweise: Farbschattierungen, Geruch, Fleischfarbe und Standort können bei der Bestimmung eine Rolle spielen. Anfängern rieten sie, zunächst auf das Sammeln weißer Lamellenpilze zu verzichten, da essbare Arten mit ungenießbaren oder giftigen verwechselt werden können. Wer bei einem Pilz unsicher ist, sollte vor dem Verzehr fachkundigen Rat einholen.
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