Alois Huber erhält Staatsmedaille in Gold

Stuttgart: Landwirtschaftsministerin Marion Gentges verlieh am 2. Oktober 2026 Alois Huber die Staatsmedaille in Gold – auf Vorschlag von Bürgermeister Stefan Hattenbach.

Von Kappelrodeck aktuell2 Min. Lesezeit

Beim Ehrungsabend des „102. Landwirtschaftlichen Hauptfestes“ in Stuttgart hat Landwirtschaftsministerin Marion Gentges am Freitag, 2. Oktober 2026, Alois Huber die Staatsmedaille in Gold verliehen. Die Ehrung geht auf einen Vorschlag von Bürgermeister Stefan Hattenbach zurück, der Huber wegen seiner Verdienste und seines langjährigen Engagements für Landwirtschaft und Weinbau nominiert hatte.

Alois Huber ist in Kappelrodeck als Winzer und Rebveredler bekannt. 1996 übernahm er den Vorsitz des Vorstands des Winzerkellers Hex vom Dasenstein und gehörte dem Vorstand der Genossenschaft bis 2024 an. In dieser Zeit prägte er nach Angaben der Gemeinde wichtige Entwicklungen der Genossenschaft. Zudem war er bei Rebflurbereinigungen aktiv, die zukunftsfähige weinbauliche Strukturen und die Kulturlandschaft sichern sollen.

Darüber hinaus vertritt Huber als Vorsitzender der Badischen Rebenpflanzguterzeuger und als stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands die Interessen des Weinbaus.

Mit der Staatsmedaille in Gold würdigt das Land Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Forstwirtschaft und den Ländlichen Raum verdient gemacht haben. Die Auszeichnung besteht seit 1818 und kann für herausragende Leistungen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft vergeben werden.

Stimme aus Kappelrodeck

Bürgermeister Stefan Hattenbach sagte über die Ehrung: „Die Staatsmedaille ist ja eine historische Auszeichnung. In das heute übersetzt vertritt Alois Huber genau die angesprochenen Werte: Schaffenskraft, Dynamik, Energie. Verlässlichkeit. Unbedingter Wille zum Erfolg und Freude am Erfolg. Wir sind dankbar, Alois Huber als verlässlichen und starken Mitstreiter in vielen leider notwendigen Kämpfen zu haben. Im Sinne der Gemeinde und damit im Sinne der Landwirtschaft und des Weinbaus. Ich freue mich deshalb sehr, dass mein Vorschlag angenommen wurde und die Staatsmedaille in Gold als verdiente, herausragende Auszeichnung an Alois Huber verliehen wurde“.

Hattenbach bezeichnete Huber außerdem als einen „Macher aus dem Achertal“, der zugleich für viele engagierte Menschen der Region stehe.

Hintergrund

Die Staatsmedaille für Land- und Forstwirtschaft ist eine seit 1818 bestehende Auszeichnung im heutigen Bundesland Baden-Württemberg.

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