Innenstadt-Check zeigt Handlungsbedarf in Langensteinbach und Ittersbach

Ein IHK-Innenstadt-Check zeigt Stärken und Handlungsbedarf in Langensteinbach und Ittersbach: In Ittersbach fehlen vor allem Versorgungsangebote.

Von Karlsbad aktuell1 Min. Lesezeit
Es zeigt Innenstadtberater Michael Rausch (links) und Bürgermeister Björn Kornmüller.

Foto: Tobias Brehm / Gemeinde Karlsbad

Foto: Tobias Brehm / Gemeinde Karlsbad

Wie werden die Ortsmitten von Langensteinbach und Ittersbach wahrgenommen, und wo besteht Handlungsbedarf? Antworten liefert der Innenstadt-Check, den Michael Rausch, Innenstadtberater der IHK Karlsruhe, am 7. Oktober 2026 im Gemeinderat vorgestellt hat. Grundlage waren eine Onlinebefragung mit 269 Teilnehmenden und 100 persönliche Interviews in Langensteinbach.

Unterschiedliche Anliegen in den Ortsteilen

Langensteinbach wird als funktionaler Erledigungsstandort wahrgenommen. Positiv beurteilen die Befragten den Wochenmarkt, die gute Erreichbarkeit und die günstige Parksituation. Verbesserungsbedarf sehen sie bei Verweilmöglichkeiten, Begrünung, Einzelhandel, Cafés und Gastronomie.

In Ittersbach fehlen den Befragten vor allem grundlegende Versorgungsangebote. Genannt wurden Einzelhandel, eine ganztägig geöffnete Bäckerei, ein Café oder eine Eisdiele, ein Lebensmittelmarkt und eine Metzgerei.

Bei den persönlichen Interviews vor Ort fiel die Bewertung Langensteinbachs deutlich positiver aus als online. Die Erhebungen erreichten unterschiedliche Gruppen: Die Interviews fanden während des Wochenmarktes statt und richteten sich überwiegend an regelmäßige und ältere Besucher. Online beteiligten sich stärker Menschen mittleren Alters und Personen, die die Ortsmitten seltener nutzen.

Zusammenarbeit ermöglichte den Check

Bürgermeister Björn Kornmüller, Wirtschaftsförderer Tobias Brehm, der Gewerbeverein DKS e.V. und Michael Rausch von der IHK Karlsruhe sehen die Ergebnisse als wichtige Arbeitsgrundlage. Erst die konstruktive Zusammenarbeit ermöglichte den Innenstadt-Check. Dank gilt den Gewerbetreibenden, Dienstleistenden, Vereinen und weiteren Innenstadtakteuren, die ihre Erfahrungen eingebracht und für eine Beteiligung geworben haben.

Rausch bot den Fraktionen des Gemeinderats ein gemeinsames, fraktionsübergreifendes Folgegespräch an. Dabei könnten die Ergebnisse, die Unterschiede zwischen den Erhebungen und mögliche Maßnahmen für beide Ortsteile vertieft beraten werden. Für die fachliche Betreuung des Themas ist Wirtschaftsförderer Tobias Brehm zuständig.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Internetseite der Gemeinde Karlsbad zum Innenstadtberaterexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

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