42-Jähriger nach Auseinandersetzung in Tübingen in Untersuchungshaft

Nach einer Auseinandersetzung am Sternplatz in Tübingen sitzt ein 42-Jähriger wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

Nach einer Auseinandersetzung am Sternplatz in Tübingen ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Tübingen gegen einen 42-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.

Nach Angaben der Ermittler waren am 5. Oktober gegen 19.20 Uhr zunächst zwei Männer im Alter von 42 und 38 Jahren verbal aneinandergeraten. Der Ältere soll seinem Kontrahenten im weiteren Verlauf mit einem Stein gegen den Kopf geschlagen haben. Der 38-Jährige wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Dort wurden lebensgefährliche Kopfverletzungen festgestellt, die operativ behandelt werden mussten.

Die Staatsanwaltschaft erwirkte gegen den 42-jährigen Deutschen einen richterlichen Haftbefehl. Ein Haftrichter am Amtsgericht Tübingen setzte ihn am Montag, 12. Oktober, in Vollzug. Der Beschuldigte wurde anschließend in ein Justizvollzugskrankenhaus gebracht.

Bis dahin hatte sich der Mann in stationärer Behandlung in einer Klinik befunden. Bei einer anderen Auseinandersetzung am 5. Oktober in Tübingen war er selbst durch Schläge und Tritte gegen den Kopf schwer verletzt worden. Der Beschuldigte gilt als unschuldig, solange seine Schuld nicht rechtskräftig festgestellt ist.

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