Bühl erneut Kilometer-Spitzenreiter beim Stadtradeln

Bühl hat beim landkreisweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ erneut die meisten Kilometer im Landkreis Rastatt gesammelt. Insgesamt 830 Radlerinnen und Radler in 48 Teams, darunter fünf Schulen, kamen vom 28. Juni bis zum 18. Juli auf 220.833 Kilometer. Das waren 28.526 Kilometer mehr als im Vorjahr. Rechnerisch wurden dadurch rund 31,6 Tonnen CO₂ vermieden.
Im gesamten Landkreis legten die Teilnehmenden 903.227 Kilometer zurück. Für das beste kommunale Gesamtergebnis wurde Bühl vom Landkreis ausgezeichnet. Oberbürgermeister Matthias Bauernfeind und Vertreter des Landkreises ehrten die erfolgreichen Teams, Schulen und Einzelfahrer bei einer Preisverleihung am Donnerstag, 15. Oktober, im Alten Trausaal des Bühler Rathauses.
Die erfolgreichsten Teams und Schulen
Bei den Teams mit den meisten Kilometern lag das Team Schaeffler mit 32.600,4 Kilometern vorn. Es folgten das Team Bosch mit 27.376,7 Kilometern und „Die Kirche fährt Rad“ mit 20.918,4 Kilometern.
In der Wertung der Teams mit den aktivsten Radelnden zählte die Kilometerleistung pro Mitglied. Hier siegte der Jeverclub mit durchschnittlich 1.122,9 Kilometern pro Kopf. „Feldstraße Moos und Freunde“ erreichte 1.086,8 Kilometer, die Velo Gang 837,6 Kilometer.
Beim Schulradeln belegte die Carl-Netter-Realschule mit 8.990,2 Kilometern den ersten Platz. Dahinter lagen die Aloys-Schreiber-Gemeinschaftsschule mit 6.667,4 Kilometern und das Windeck-Gymnasium mit 5.976 Kilometern.
Auch Einzelfahrer geehrt
Als „Durchschnittsradler“ wurde Damian Nowak ausgezeichnet. Für diese Wertung wird die Gesamtzahl der geradelten Kilometer durch die Zahl aller Teilnehmenden geteilt; Nowak kam mit 339 Kilometern dem errechneten Durchschnitt am nächsten. Bei den Einzelfahrern der Stadtverwaltung erradelte Jonas Ruschmann 1.006,6 Kilometer, Anna Kistner 825,3 Kilometer und Anja Knopf 610 Kilometer. Unter allen Teilnehmenden wurden außerdem Gutscheine verlost.
Die bundesweite Klimaschutzkampagne des Klima-Bündnisses soll nachhaltige Mobilität sichtbar machen und Impulse für die Radverkehrsplanung geben. Über die Meldeplattform RADar! können Teilnehmende auf Verbesserungsbedarf bei der Radinfrastruktur hinweisen. Bei der Preisverleihung gab Ralph Neininger vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) zudem einen kurzen Einblick in die empfohlene Fahrbahnposition für Radfahrende.
Wer die Bedingungen für Radfahrende bewerten und Verbesserungsbedarf sichtbar machen möchte, kann derzeit am ADFC-Fahrradklima-Test teilnehmen: www.fahrradklima-test.de.
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