Re@di-Städte bekräftigen Zusammenarbeit bei Digitalisierung

Beim re@di-Tag in Bühl berieten mehr als 70 Teilnehmende über Prozessmanagement, KI und digitale Verwaltungsangebote. Die neun Städte bekräftigten ihre Zusammenarbeit.

Von Neues aus Bühl1 Min. Lesezeit
Europaflagge mit zwölf Sternen und neutrale Bürogegenstände. KI-Symbolbild.

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

KI-Symbolbild

Wie lassen sich Behördengänge vereinfachen und digitale Angebote verbessern? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am Donnerstag, 22. Oktober, mehr als 70 Mitarbeitende, Führungskräfte und Oberbürgermeister der neun Städte des Netzwerks re@di beim re@di-Tag in Bühl. Im Mittelpunkt stand das Prozessmanagement.

Die Veranstaltung fand in den Tagungsräumen der Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG statt. In Arbeitssessions diskutierten die Teilnehmenden unter anderem, wie sich Verwaltungsabläufe mithilfe von KI-Tools modellieren und digitale Workflows einsetzen lassen. Auch die Nutzung von Open Data war Thema.

Neun Städte arbeiten gemeinsam an digitalen Lösungen

Das Netzwerk wurde 2019 von Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Ettlingen, Gaggenau, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee gegründet. Die Städte wollen digitale Verwaltungsleistungen gemeinsam entwickeln und erfolgreiche Lösungen untereinander nutzbar machen. Zusammen vertreten sie mehr als 317.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Zu den aktuellen Vorhaben zählen gemeinsame Chatbot-Angebote, Projekte rund um Künstliche Intelligenz und die Weiterentwicklung des Prozessmanagements. Dabei geht es auch darum, Verwaltungsabläufe einheitlich zu erfassen und digitale Arbeitsschritte besser miteinander zu verbinden.

Im Rahmen des Treffens unterzeichneten die amtierenden Oberbürgermeister der neun Städte eine aktualisierte Willensbekundung. Die erstmals 2019 verabschiedete Vereinbarung bildet die Grundlage der Zusammenarbeit. Mit der erneuten Unterzeichnung bekräftigten die Städte ihren Anspruch, die Digitalisierung der Verwaltung in der Region weiterhin gemeinsam voranzubringen.

In der gemeinsamen digitalen Infrastruktur sind im Sensorik-Projekt Open Region Mittelbaden inzwischen mehr als 2.700 Sensoren und über 150 Gateways im Einsatz. Sie erfassen beispielsweise Umweltwerte und Wasserstände. Das gemeinsame Open-Data-Portal ist seit 2024 online.

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