Einfache Sprache
Marion Gentges zu Forstwirtschaft und Waldumbau in Freudenstadt
Die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, besuchte Freudenstadt.
Marion Gentges trägt den Titel MdL.
Freudenstadt liegt in Baden-Württemberg.
Das teilte die Stadt Freudenstadt mit.
Marion Gentges kam am Dienstag auf Einladung von Oberbürgermeister Adrian Sonder.
Marion Gentges besuchte Freudenstadt am Dienstag.
Adrian Sonder ist zugleich Präsident der Forstkammer Baden-Württemberg.
Zuerst trafen sich Marion Gentges und Adrian Sonder im Rathaus.
Die beiden führten dort ein Gespräch über aktuelle Entwicklungen in der Forstwirtschaft.
Marion Gentges trug sich im Anschluss in das Goldene Buch ein.
Danach besichtigten die Ministerin und Oberbürgermeister Sonder ein Revier im Stadtwald.
Das Revier liegt in der Nähe des Lauferbrunnens.
Der Vorstand der Forstkammer begleitete die beiden.
Im Revier findet derzeit eine Jungbestandspflege statt.
Waldumbau und Klimawandel im Gespräch
Adrian Sonder betonte die Aufgabe Waldumbau als gemeinsame Aufgabe.
Adrian Sonder sagte, die Wälder stünden vor großen Herausforderungen.
Er forderte einen engen Schulterschluss.
Der Schulterschluss soll zwischen kommunalen Waldbesitzern und privaten entstehen.
Der Schulterschluss soll auch mit der Landesregierung wirken.
Adrian Sonder sagte, nur gemeinsam ließen sich viele Themen angehen.
Er sagte auch, nur gemeinsam ließen sich Fortschritte erzielen.
Adrian Sonder mahnte den fortschreitenden Klimawandel sehr ernst an.
Er nannte Hitzephasen und Waldbrände als mögliche Folgen.
Marion Gentges stimmte dem zu und betonte den Waldschutz.
Sie stammt aus dem Schwarzwald.
Marion Gentges sagte, Walderhalt und Waldschutz seien eine Priorität.
Die Priorität gilt für die Landesregierung.
Sie nannte als Ziel gute Rahmenbedingungen für die kommenden Jahre.
Marion Gentges sagte, die Waldbesitzer sollen beim Waldumbau unterstützt werden.
Sie sagte auch, die Aufgabe brauche politische Kontinuität.
Sie sagte außerdem, die Aufgabe brauche Verlässlichkeit.
Städtischer Forstbetrieb in Freudenstadt
Der städtische Forstbetrieb von Freudenstadt bewirtschaftet laut eigenen Angaben rund 3300 Hektar Waldfläche.
Der Forstbetrieb pflegt den Wald und passt ihn an Anforderungen der Zeit an.
Forstbereichsleiter Björn Waidelich nannte die Jungbestandspflege einen Schlüssel.
Er sagte, der Schlüssel helfe beim Umbau des Waldes.
Der Umbau soll den Wald klimaresistent machen.
Der Wald soll besser mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen.
Björn Waidelich sagte, ohne Eingriff gewinne die schnell wachsende Fichte die Oberhand.
Er sagte, die Fichte nehme anderen Arten Licht und Lebensraum.
Björn Waidelich sagte, es gehe nicht darum, die Fichte zu verdrängen.
Er sagte, die Fichte sei wichtig für das Ökosystem Schwarzwald.
Er nannte, viele Böden im Schwarzwald seien überwiegend sauer.
Björn Waidelich sagte, der Anteil der Fichte sei derzeit zu hoch.
Er sagte, der aktive Waldumbau habe in Freudenstadt bereits in den 1970er-Jahren begonnen.
Laut den Angaben liegt der Nadelholzanteil aktuell bei 92 Prozent.
Die Fichte mache laut den Angaben die Hälfte aus.
Der Tannenanteil liege laut den Angaben bei einem Drittel.
Waidelich sagte, künftig solle der Anteil anderer Arten steigen.
Dazu nannte er Buche, Ahorn und Eiche.
Er nannte auch andere Nadelhölzer wie Lärche und Douglasie.
Waidelich sagte, die Richtung stimme.
Er sagte, es gebe keine pauschalen Rezepte.
Er sagte, entscheidend sei, den eigenen Wald zu kennen.
Er sagte außerdem, der Umbau könne regional sehr unterschiedlich ausfallen.
Standortunterschiede im Nordschwarzwald
Forstwirt Sebastian Braun sprach über Unterschiede durch den Standort.
Er sagte, der Nordschwarzwald gelte noch immer als vergleichsweise begünstigt.
Er nannte die Niederschlagsquote als Grund.
Er sagte, die Höhenlage halte die Niederschlagsquote noch recht hoch.
Er sagte, deshalb seien Fichtenbestände im Nordschwarzwald deutlich vitaler.
Er sagte, das gelte gegenüber wenigen Kilometern weiter im Glatttal.
Sebastian Braun sagte, erfolgreiche Waldwirtschaft brauche standortbezogenes Wissen.
Er sagte auch, die Ergebnisse könnten regional stark abweichen.