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Nahversorgung im Rappenpavillon: Umbau für ein Geschäft in Freudenstadt

In Freudenstadt soll im Rappenpavillon in der Straßburger Straße wieder ein Geschäft entstehen.

Das Geschäft soll der Nahversorgung dienen.

Die Firma Oest hat das Gebäude von der Stadt übernommen.

Oest richtet im Gebäude ein Ladengeschäft mit Waren des täglichen Bedarfs ein.

Oest will das Konzept regional ausrichten.

Oest will zugleich besondere technische Abläufe nutzen.

Der Gemeinderat hatte den Verkauf des Gebäudes an Oest beschlossen.

Der Notartermin fand bereits statt.

Am Mittwoch besprachen Verantwortliche das weitere Vorgehen.

Oberbürgermeister Adrian Sonder führte das Gespräch.

Thomas Gärtner nahm ebenfalls teil.

Thomas Gärtner ist Leiter des Amts für Stadtentwicklung.

Matthias Pape war als Geschäftsführer von Oest Energies dabei.

Ann-Cheryl Römpp war als Leiterin Category Management und Marketing bei Oest Energies dabei.

Sonder bezeichnete das Vorhaben als einen Glücksfall für die Stadt.

Er nannte das Thema Nahversorgung als wichtige Aufgabe der Stadtentwicklung.

Sonder sagte, die Stadtentwicklung beschäftige das Thema seit längerer Zeit.

Er verwies auf Wünsche aus dem Rappenpark.

Bewohnerinnen und Bewohner des Rappenparks hätten sich mehrmals eine Einkaufsmöglichkeit gewünscht.

Auch Pape betonte die Bedeutung des Projekts.

Er sagte, ihm das Gebäude bei einem frühen Besuch aufgefallen sei.

Pape nannte das Projekt ein Leuchtturmprojekt.

Er sagte, das Unternehmen wolle Gebäude und Geschäftskonzept gemeinsam weiterentwickeln.

Oest will die Umbau- und Renovierungsarbeiten in Kürze starten.

Nach Unternehmensangaben ist ein Abschluss noch in diesem Jahr möglich.

Pape verwies auf Risiken bei Sanierungen historischer Bausubstanz.

Er sagte, bei solchen Sanierungen gebe es immer Überraschungen.

Geplantes Sortiment und Technik im Laden

Aus dem früheren Kiosk soll ein Laden mit regionalen Produkten werden.

Der Laden soll Waren des täglichen Bedarfs anbieten.

Oest nannte Fleisch- und Wurstwaren als Teil des Sortiments.

Oest nannte Milchprodukte als Teil des Sortiments.

Oest nannte Konfitüre und Honig als Teil des Sortiments.

Oest nannte außerdem Getränke wie Limonade und Mineralwasser.

Oest plant insgesamt rund 300 Artikel.

Im Eingang soll eine Selbstbedienungs-Kaffeemaschine stehen.

Am Tresen sollen zwei Terminals das Bestellen ermöglichen.

Ein Fenster soll einen Teil des Sortiments sichtbar machen.

Bestellungen sollen von einem Roboter kommissioniert werden.

Öffnungszeiten ohne Personal

Der Laden soll rund um die Uhr geöffnet sein.

Oest sagte, dafür werde kein Personal benötigt.

Das Konzept sollen Kundinnen und Kunden bereits aus einer anderen Filiale kennen.

Diese Filiale ist die Box in der Wittlensweiler Straße.

Oest will den Rappenpavillon als Testgeschäft nutzen.

Das Unternehmen will dabei Erkenntnisse für Direktverkauf an anderen Stellen gewinnen.

Pape beschrieb das als Forschungsarbeit für bestimmte Produktgruppen.

Oest verfolgt die regionale Produktvermarktung auch an AVIA-Tankstellen.

Als Beispiel nannte Oest die Schwarzwaldtankstelle in Dornhan.

Historischer Hintergrund des Rappenpavillons

Der Rappenpavillon ist das letzte noch existierende Bauwerk des einstigen Hotels Rappen.

Der historische Hotelkomplex wurde im Jahr 2000 durch einen Brand zerstört.

An der Stelle gibt es heute den Rappenpark.

Der Rappenpark umfasst Wohnungen und Appartements für betreutes Wohnen im Alter.

Der Pavillon an der Straßburger Straße zeigt barocke Lustgarten-Architektur.

Früher diente der Pavillon als Kiosk für Feinkost.

Der Kiosk verkaufte auch Zigarren, Zeitungen und Branntweine.

Zuletzt stand der Pavillon viele Jahre leer.

Frühere Nachnutzungspläne als Bar scheiterten.

Das Gebäude entstand im Jahr 1911 nach Plänen des Architekten Professor Albert Bauder.

Bauder plante insgesamt rund zwei Dutzend markante Gebäude im Heimat- und Jugendstil in Freudenstadt.

Diese Gebäude prägen das Stadtbild bis heute.

Im Jahr 2023 erhielt der Pavillon ein neues Blechdach.

Das Dach bekam kunstvoll gefertigte Spitze.

Meisterschüler der Robert-Mayer-Schule Stuttgart arbeiteten am Dach.

Die Handwerker investierten mehr als 1000 Arbeitsstunden in das Dach.