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Politische Krise in Freudenstadt: OB Sonder ruft zur Einheit auf!

Respekt und Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten – Ein klarer Appell an die Bürger

Von Neues aus Freudenstadt05.02.25, 11:39

In diesem Artikel

AS
Adrian Sonder

Oberbürgermeister Sonder: "Deutschland 2025 ist nicht Weimar"

In einer emotionalen Rede am Rande einer Gemeinderatssitzung in Freudenstadt hat Oberbürgermeister Adrian Sonder zur aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskussion Stellung genommen. Er hob hervor, dass die Stadt Freudenstadt in den „politisch bewegten Zeiten“ zusammenhalten solle und sich nicht auseinanderdividieren lassen dürfe.

Ein Appell an den Gemeinsinn

Sonder lobte die "Kultur eines guten Miteinanders" im Gemeinderat von Freudenstadt. Auch wenn es in Sachfragen oft unterschiedliche Meinungen gäbe, gehe es letztlich um die bestmögliche Lösung für die Stadt. Die jüngsten Angriffe in Aschaffenburg und die Asyldebatten im Bundestag hätten landesweit Diskussionen angestoßen. Es sei entscheidend, wie eine Stadtgemeinschaft darauf reagiere.

Wachsende Polarisierung und notwendiger Respekt

Mit Bedauern stellte Sonder fest, dass die Polarisierung zunimmt und das gesellschaftliche Klima rauer wird. „Die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen, hat sich verändert“, so der Oberbürgermeister. Dabei sei es wichtig, den Grundrespekt voreinander zu bewahren, insbesondere in einer Stadt wie Freudenstadt, wo man sich kennt.

Die Stärke der Demokratie betonen

Adrian Sonder warnte davor, in historisch-politische Vergleiche zu verfallen, die keinen Mehrwert bringen. „Wir sind nicht Weimar“, betonte er. Sonder verwies auf die Stabilität der heutigen Demokratie und forderte dazu auf, Deutschland nicht schwächer zu reden, als es ist. Der Aufruf des Oberbürgermeisters zielte darauf ab, Meinungen und Argumente auszuhalten, ohne dabei Gräben aufreißen zu lassen.

Bildbeschreibung: Oberbürgermeister Adrian Sonder bei seiner Rede zur aktuellen Streitkultur im Land. Foto: Rath/Stadtverwaltung

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