Gemeinderat beschließt Bebauungsplan für Jungerhalde-West

Der Konstanzer Gemeinderat hat den Bebauungsplan für das geplante Quartier Jungerhalde-West in Allmannsdorf beschlossen. Damit liegt die planungsrechtliche Grundlage für das Vorhaben vor. Mit der Umsetzung kann nach Angaben der Stadt ab 2028 begonnen werden.
Rund 130 Wohnungen geplant
Auf dem Grundstück am Ortsausgang von Allmannsdorf, westlich des Garten-Centers Spiegel, sollen zehn Wohngebäude mit insgesamt rund 130 Wohnungen entstehen. Die geplante Gesamtwohnfläche beträgt etwa 9.000 Quadratmeter. Die Grundrisse sind laut Stadt so angelegt, dass alle Wohnungen förderfähig sind.
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst rund 2,23 Hektar. Zwei Drittel der Fläche sind für die bauliche Entwicklung vorgesehen. Das verbleibende Drittel soll unbebaut bleiben und mit ökologischen sowie grüngestalterischen Maßnahmen aufgewertet werden.
Holzbau und Mobilitätskonzept
Zusätzlich zu den Wohngebäuden ist ein kombiniertes Feuerwehrgeräte- und Quartiersparkhaus in Holzbauweise vorgesehen. Das Mobilitätskonzept umfasst Kfz-Stellplätze im Parkhaus sowie rund 300 Fahrradstellplätze. Jeweils etwa zehn Prozent davon sollen für Lastenräder und Besucherräder außerhalb der Wohngebäude entstehen.
Die Wärme- und Trinkwarmwasserversorgung könnte zentral oder dezentral über Wärmepumpen erfolgen. Für die Gebäude ist voraussichtlich der Standard „Effizienzhaus 40“ vorgesehen. Einzelheiten zur Energieversorgung, zu den Holzbausystemen und zur wirtschaftlichen Umsetzbarkeit sollen in den nächsten Planungsschritten konkretisiert werden.
Das Konzept wurde von der Stadt Konstanz, der WOBAK und der HTWG im Rahmen der Holzbau-Offensive Baden-Württemberg entwickelt. Ziel des Projekts war es, Bedingungen für wirtschaftlichen und geförderten Wohnungsbau in Holz zu untersuchen.
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