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Rechtliche Vorsorge: Was Sie wissen müssen

Kostenloser Vortrag in Lahr am 30. September 2025 zu Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Von Neues aus Lahr/Schwarzwald25.09.25, 14:58

In diesem Artikel

BK
Barbara Kury
HD
Heike Dorow

Viele Menschen stellen sich früher oder später die Frage: „Wer entscheidet, wenn ich es nicht mehr kann?“ Ein Thema, das nicht nur ältere Generationen betrifft, sondern Menschen aller Altersgruppen plötzlich treffen kann – etwa durch Unfall oder Krankheit. Ohne entsprechende rechtliche Vorsorgemaßnahmen können sogar Ehepartner oder nahe Verwandte mitunter keine Entscheidungen für die betroffene Person treffen.

Vortrag über rechtliche Vorsorge in Lahr

Am Dienstag, den 30. September 2025, um 15 Uhr, informieren Barbara Kury vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Offenburg und Heike Dorow vom Pflegestützpunkt Ortenaukreis, Außenstelle, über die wichtigsten Aspekte rund um das Thema rechtliche Vorsorge. Die Veranstaltung findet im Bürgerzentrum „Treffpunkt ü“, Bei der Stadtmühle 2 in Lahr, statt.

Im Fokus stehen vor allem die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung sowie die Patientenverfügung. Die Referentinnen geben praxisnahe Tipps und Hinweise, wie jeder Einzelne rechtzeitig vorsorgen und so für den Ernstfall vorbereitet sein kann.

Kurz erklärtVorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt eine Person eine andere, sie im Ernstfall rechtlich und praktisch zu vertreten. Das kann wichtige Entscheidungen rund um Finanzen, Gesundheit oder Aufenthaltsort betreffen.

Kurz erklärtBetreuungsverfügung

Mit einer Betreuungsverfügung bestimmt eine Person, wen das Gericht als rechtlichen Betreuer einsetzen soll, falls sie selbst nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen.

Kurz erklärtPatientenverfügung

In einer Patientenverfügung kann festgelegt werden, welche medizinischen Maßnahmen im Fall eigener Entscheidungsunfähigkeit gewünscht oder abgelehnt werden.

Warum rechtzeitige Vorsorge essenziell ist

Ohne rechtliche Vorsorge sind selbst enge Angehörige oft handlungsunfähig. Das Betreuungsgericht muss dann in einem aufwendigen Verfahren eine verantwortliche Person bestimmen. Mit den richtigen Dokumenten kann dies schon im Vorfeld geregelt werden. Die Referentinnen gehen im Vortrag auf praktische Fragen und häufige Unsicherheiten ein.

Teilnahme und organisatorische Hinweise

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich – Interessierte können spontan teilnehmen.

Der Vortrag richtet sich sowohl an Menschen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigen, als auch an diejenigen, die vorhandene Dokumente prüfen oder ergänzen möchten.

Weitere Veranstaltungen und Beratungsmöglichkeiten zum Thema Vorsorge werden in der Region regelmäßig angeboten.

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Rechtliche Vorsorge: Was Sie wissen müssen
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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