Neckarsulm prüft Radstrecken im vierten Radrouten-Check

Neun Interessierte testeten am 2. Oktober beim Radrouten-Check in Neckarsulm Wege und Infrastruktur. Ihre Vorschläge fließen in die Prüfung des Radverkehrsnetzes ein.

Von Neues aus Neckarsulm1 Min. Lesezeit
Die Teilnehmenden starteten auf dem Marktplatz zum vierten Radrouten-Check der Stadt Neckarsulm.

Foto: snp

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Neun Interessierte haben am 2. Oktober beim vierten Radrouten-Check der Stadt Neckarsulm ausgewählte Strecken des städtischen Radverkehrsnetzes getestet. Vor Ort nahmen sie bestehende und geplante Infrastrukturmaßnahmen in den Blick und brachten Vorschläge für Verbesserungen ein.

Die gemeinsame Fahrt führte vom Marktplatz über die Heilbronner Straße und die Rötelquerspange zur Austraße und Kanalstraße. Anschließend ging es über die Wehrbrücke und durch die Neckartalaue nach Obereisesheim. Auf dem Rückweg hielt die Gruppe an der neuen Eisenbahnbrücke Neckarstraße mit Geh- und Radwegunterführung sowie an der Felix-Wankel-Straße, wo die Deutsche Bahn derzeit die Eisenbahnbrücke erneuert.

Moderiert und veranstaltet wurde die Tour von Kevin Anders, Mobilitätsmanager der Stadt, und Uwe Petry, Leiter des Planungsbüros VAR+. Das Büro unterstützt die Stadt beim Ausbau des Radverkehrsnetzes. Nach Angaben der Stadt half das Fahren in der Gruppe dabei, die Praxistauglichkeit der Routen einzuschätzen.

Die Stadtverwaltung will die Anregungen prüfen und bewerten. Dabei sollen mögliche Verbesserungen, ihre Umsetzung, erforderliche Abstimmungen mit weiteren Beteiligten und die verfügbaren finanziellen Mittel berücksichtigt werden. Die Ergebnisse sollen in die weitere Fortschreibung des städtischen Radverkehrsnetzes einfließen. Die Teilnehmenden sprachen sich dafür aus, den Radrouten-Check künftig regelmäßig und möglichst mindestens einmal jährlich zu wiederholen.

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