Polizei verstärkt Einbruchsschutz in vier Landkreisen

Das Polizeipräsidium Reutlingen verstärkt den Schutz vor Wohnungseinbrüchen in vier Landkreisen. Kostenlose Beratung und Infostände im November informieren über wirksame Sicherungen.

Von Neues aus Reutlingen2 Min. Lesezeit
Diebstahl und Einbruch

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Mit Beginn der dunkleren Jahreszeit will das Polizeipräsidium Reutlingen die Maßnahmen gegen Wohnungseinbrüche in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen, Tübingen und im Zollernalbkreis verstärken. Geplant sind unter anderem mehr sichtbare Polizeipräsenz, gezielte Streifen, Fahndungen und Kontrollen, besonders an Ausfallstraßen sowie in den Nachmittags- und frühen Abendstunden.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums wurden 2025 insgesamt 459 Fälle von Wohnungseinbruchsdiebstahl registriert, darunter 215 Versuche. 2024 waren es 400 Fälle, davon 171 Versuche. Die Polizei führt den steigenden Anteil gescheiterter Einbrüche unter anderem auf Sicherungseinrichtungen zurück und appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Personen oder Fahrzeuge zu melden und Wohnungen gut zu sichern.

Kostenlose Beratung zur Sicherung von Haus und Wohnung

Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Reutlingen, Filderstadt-Bernhausen und Balingen beraten Haus- und Wohnungsbesitzer zu Schutzmaßnahmen. Beratungen in den Dienststellen und auch vor Ort sind kostenlos. Termine lassen sich telefonisch unter 07121/942-1202 oder per E-Mail an [email protected] vereinbaren.

Infostände im November

Fachberater der Polizei informieren außerdem bei zwei Veranstaltungen: Bei den Immobilientagen Zollernalb in Balingen sind sie am Samstag und Sonntag, 14. und 15. November, jeweils von 11 bis 17 Uhr in der Halle an Stand 100 vertreten. Auf der Messe Heim und Familie an der Landesmesse Stuttgart gibt es den Infostand von Donnerstag, 19. November, bis Sonntag, 22. November, jeweils von 9 bis 18 Uhr in Halle 4 (Mahle Halle).

Tipps der Polizei

Die Polizei empfiehlt, Haus- und Wohnungstüren auch bei kurzer Abwesenheit abzuschließen und Fenster nicht gekippt zu lassen. Balkon- und Terrassentüren sollten verschlossen und möglichst zusätzlich mechanisch gesichert werden. Schlüssel sollten nicht außerhalb der Wohnung versteckt werden. Bei längerer Abwesenheit kann eine Vertrauensperson den Briefkasten leeren; Rollläden sollten tagsüber nicht geschlossen bleiben.

Verdächtige Personen oder Fahrzeuge sollen nicht angesprochen werden. Bei verdächtigen Wahrnehmungen oder Gefahr bittet die Polizei um einen Anruf unter dem Notruf 110. Weitere Hinweise zur Einbruchprävention bietet die bundesweite Kampagne „K-Einbruch“. Informationen zu Sicherungstipps und Fördermöglichkeiten stellt auch die Polizeiliche Kriminalpräventionexterner Link, öffnet ein neues Fenster bereit.

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