Drei junge Arbeiten erhalten den Joseph-Haberer-Preis 2026

Villingen-Schwenningen zeichnet drei junge Arbeiten mit dem Joseph-Haberer-Preis aus: über NS-Zwangsarbeit, die Friedensbewegung und ein Theaterprojekt.

Von Neues aus Villingen-Schwenningen1 Min. Lesezeit

Ein Theaterprojekt, eine Recherche zu polnischen Kindern in Zwangsarbeit und eine Seminararbeit zur Friedensbewegung: Die Stadt Villingen-Schwenningen zeichnet in diesem Jahr drei Arbeiten junger Menschen mit dem Joseph-Haberer-Preis aus.

Den ersten Preis erhält das Theaterprojekt „Mehr als 1000 Worte“. 33 Schülerinnen und Schüler sowie die Regiegruppe des Gymnasiums am Romäusring entwickelten auf Grundlage der Erzählung „Als die Weltexterner Link, öffnet ein neues Fenster uns gehörte“ von Liz Kessler eine Szenencollage und führten sie im Theater am Ring auf. Die ausgewählten Szenen verknüpften sie mit konkreten lokalen Schicksalen aus Villingen. Unterstützt wurde das Projekt von Rosa Maria Paz, Theaterpädagogin am Theater am Ring, und Friedrich Engelke vom Verein Pro Stolpersteine Villingen-Schwenningen e. V.

Den zweiten Preis erhält Lilianna Ruminska, Schülerin am Gymnasium am Romäusring, für ihre Arbeit „11 polnische Kinder“. Darin recherchierte sie die Lebensgeschichten von elf polnischen Minderjährigen, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Schwenningen Zwangsarbeit leisten mussten. Der dritte Preis geht an Marco Husseck von den St.-Ursula-Schulen für seine Seminararbeit „Die Friedensbewegung der 1980er Jahre in Villingen“.

Preisverleihung am 9. November

Oberbürgermeister Jürgen Roth verleiht die Preise am Montag, 9. November, um 20 Uhr im Ratssaal des Alten Rathauses, Rathausgasse 1, im Stadtbezirk Villingen.

Die Pressemitteilung bittet die eingeladenen Medien, bis zum 5. November per E-Mail an [email protected] mitzuteilen, ob sie den Termin besetzen können. Diese Rückmeldung ist eine Bitte an die Presse und keine öffentliche Anmeldung.

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