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Elgersweier auf dem Weg zur klimafreundlichen Industrie

Hobart GmbH und Hochschule Offenburg präsentieren digitale Tools und Begrünungskonzepte für nachhaltige Energie und Klima im Gewerbegebiet

Von Offenburgs Redaktion02.10.25, 11:10

In diesem Artikel

NH
Niklas Hartmann
BK
Bernadette Kurte
AD
Alexandra Dreyer
AB
Axel Beck
MS
Marco Steffens
MB
Marco Butz
MW
Marijan Wagner
RZ
Regina Zeferer

Die Zukunft grüner Industriegebiete stand im Fokus eines Wirtschaftsfrühstücks am 26. September, zu dem die Hobart GmbH Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Industriegebiet Elgersweier eingeladen hatte. Die Veranstaltung bot Einblicke in Wege zur

Kurz erklärtDekarbonisierung

Dekarbonisierung bedeutet, den Ausstoß von Kohlendioxid (CO₂) zu verringern oder zu vermeiden, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

der lokalen Wirtschaft.

Innovatives Planungstool: Projekt Ind-Supply

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das von Professor Niklas Hartmann (Hochschule Offenburg) geleitete Projekt Ind-Supply. Das Projekt entwickelt ein digitales Planungstool, das es Kommunen und Unternehmen ermöglicht, verschiedene Energieinfrastrukturkonzepte zu simulieren.

  • Energieeffizienz und Klimaschutz werden durch gezielte Bewertung von Abwärmepotenzialen verbessert.
  • Die Projektanalyse ist für Unternehmen kostenlos.
  • Nach Datenerhebung und Prüfung werden die Ergebnisse nach rund einem Jahr gemeinsam diskutiert.
  • Der Zugang zum Projekt erfolgt unkompliziert über die Stadtverwaltung, die durch Klimaschutzmanagerin Bernadette Kurte vertreten wurde.

    Klimaanpassung im Gewerbegebiet

    Alexandra Dreyer, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Offenburg, unterstrich die Notwendigkeit, Gewerbegebiete zukunftsfähig und klimaangepasst zu gestalten. Ein Beispiel dafür ist das Konzept des Tiny Forest – ein kleiner, dichter Wald auf rund 200 Quadratmetern, der bereits im benachbarten Ortenberg umgesetzt wurde.

    Axel Beck, Executive Vice President des Mutterkonzerns Illinois Tool Works, schlug vor, einen weiteren Tiny Forest auf angrenzendem, nicht bebaubarem Gelände anzulegen.

    Grünzüge als Chance für Elgersweier

    Oberbürgermeister Marco Steffens bestätigte, dass die Stadt im engen Austausch mit Elgersweier steht, um Potenziale eines Grünzugs zwischen Dorf und Industriegebiet zu prüfen. „Wir wollen auf alle zugehen und Wege finden, wie sich eine Dekarbonisierung im Sinne des Klimaschutzes und der Unternehmen umsetzen lässt“, erklärte Steffens während der Veranstaltung.

    Gemeinsam für nachhaltige Wirtschaftsstandorte

    Die Gespräche zwischen Vertretern der Stadt Offenburg, Forschung, Industrie und Wirtschaftsförderung zeigen, dass nachhaltige Strategien für Industriegebiete zunehmend in den Mittelpunkt rücken. Beteiligte wie Axel Beck (ITW), Oberbürgermeister Steffens, Marco Butz (Leitung Wirtschaft Stadtentwicklung), Marijan Wagner sowie Regina Zeferer (Wirtschaftsförderung Offenburg) sind sich der Bedeutung von Energieeffizienz und Klimaanpassung bewusst.

    Mit Projekten wie Ind-Supply und innovativen Begrünungskonzepten werden in Elgersweier erste Schritte in eine klimafreundliche Zukunft gegangen. Der enge Austausch zwischen Stadtverwaltung, Unternehmen und Wissenschaft legt dafür die Grundlage.

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