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Gesundheitsamt gibt Strandbad am Gifizsee wieder frei

Das Gesundheitsamt des Ortenaukreises hat das Strandbad am Gifizsee wieder freigegeben.

Das Strandbad öffnet seit heute wieder um 10 Uhr.

Das Gesundheitsamt machte die Beobachtungen am Ufer des Gifizsees zum Auslöser.

Das Gesundheitsamt informierte am vergangenen Donnerstag über diese Beobachtungen.

Feststellungen bei der Begehung

Bei einer Begehung fanden Mitarbeitende grüne Schlieren im Flachwasser.

Sie fanden auch grüne Schlieren am Ufer des Gifizsees.

Besonders betroffen war der abgegrenzte Kleinkindbereich.

In diesem Bereich gab es Auflagerungen.

Die Auflagerungen reichten zum Teil über die gesamte Wasserfläche.

Die Sichttiefe war bei der Begehung eingeschränkt.

Auf dem See selbst erkannten Mitarbeitende keine Algenteppiche.

Das Wasser wirkte grünlich-trüb.

Geplante Laboruntersuchungen

Das Gesundheitsamt wollte die Ursache mit Laboruntersuchungen klären.

Die Abklärung sollte Grünalgen oder Cyanobakterien zeigen.

Cyanobakterien sind sogenannte Blaualgen.

Das Gesundheitsamt plante die Probenahme für Montagmorgen.

Am Donnerstag war keine Probenahme mehr möglich.

Das Labor war am Wochenende nicht besetzt.

Ergebnis der erneuten Begehung

Am Montag fand eine erneute Begehung statt.

Dabei zeigte sich das Wasser klar.

Es gab keine Trübungen im Wasser.

Es gab keine Auflagerungen am Ufer und im Flachwasser.

Das Gesundheitsamt ging von einem negativen Ergebnis für Cyanobakterien aus.

Das Gesundheitsamt verzichtete deshalb auf die Untersuchung auf Cyanobakterien.

Entscheidung zum Badeverbot

Das Gesundheitsamt nannte auch die routinemäßige mikrobiologische Untersuchung.

Diese Untersuchung war laut Angaben vom Anfang der vergangenen Woche unauffällig.

Darum hielt das Gesundheitsamt ein Badeverbot über den gestrigen Montag.

hinaus für nicht vertretbar.

Hinweis zum Hintergrund der Sperrung

Den vorherigen Stand nannte das Gesundheitsamt in der Meldung „Gifizsee gesperrt: Algenblüte und eingeschränkte Wasserqualität“.

Erklärung zur Entwicklung von Cyanobakterien

Cyanobakterien vermehren sich in phosphatreichen stehenden Gewässern.

Hohe Temperaturen fördern das Wachstum laut Hintergrundtext.

Hohe Sonneneinstrahlung unterstützt die Vermehrung zusätzlich.

Regenfälle am Wochenende können das Wasser durchmischen.

Stetiger Wind kann ebenfalls das Wasser durchmischen.

Die Durchmischung kann eine Algenblüte beenden.

Die Durchmischung kann die Algen im gesamten See verteilen.

Dadurch sinkt das Risiko für Badende in der Uferzone.

Worauf es vor allem ankommt

Problematisch ist vor allem der Kontakt mit großen Mengen in hoher Konzentration.

Solche Mengen waren vergangene Woche im Uferbereich sichtbar.