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Offenburg setzt beim Weltalphabetisierungstag auf Grundbildung

Ortenau: BEF-Alpha-Projekte laufen 2026 aus, Grundbildungszentrum Ortenau bis Ende 2027 finanziell gesichert

Von Offenburgs Redaktion04.09.26, 14:25

Anlässlich des Weltalphabetisierungstags am 8. September rückt die Stadt Offenburg die Grundbildung als wichtigen und niedrigschwelligen Bereich im Bildungssystem in den Fokus. Grundbildung sei das Fundament für jedes Weiterlernen – beruflich, gesellschaftlich, digital und politisch, heißt es in der Mitteilung.

Die sogenannte Alpha-Dekade endet bald. Für verlässliche Grundbildung brauche es jedoch weiterhin eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Ländern. Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV), seine Landesverbände und die Volkshochschulen hätten entscheidend zu den bisherigen Erfolgen beigetragen. Nach Angaben der Stadt sei nicht die formale Fortsetzung der Dekade entscheidend, sondern eine langfristige Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung. Eine Übersicht über die Forderungen des DVV ist auf www.volkshochschule.de zu finden.

In der Ortenau betrifft das Ende der Dekade nach Angaben der Mitteilung die BEF-Alpha-Projekte. Dabei handelt es sich um ein Bildungsjahr für erwachsene Flüchtlinge mit keinen oder geringen Sprachkenntnissen. Seit 2016 fanden insgesamt 28 Projekte in Offenburg, Kehl/Rheinau und Haslach statt, viele davon mit Kinderbetreuung. Diese Förderung endet 2026.

Auch die Finanzierung des Grundbildungszentrums Ortenau (GBZ) ist zeitlich befristet. Nach der Mitteilung ist sie an den Standorten Lahr, Offenburg, Kehl und Haslach vorerst nur bis Ende 2027 gesichert. Das GBZ bietet kostenfreie Kurse für deutsche Muttersprachler*innen und geflüchtete Menschen an, die ihre Schreib- und Lesekompetenzen erweitern und festigen möchten. Die finanzielle Förderung erfolgt durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und das Kultusministerium Baden-Württemberg.

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