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Offenburg baut Barrieren ab

Vier neue Rampen erleichtern Rollstuhl- und Rollatornutzern den Zugang am Marktplatz

Von Offenburgs Redaktion04.12.25, 16:28

Die Stadt Offenburg setzt einen weiteren Schritt in Richtung umfassender Barrierefreiheit: Seit Beginn der Wintersaison wurden vier neue Rampen installiert, die sowohl für Rollstuhl- als auch für Rollatornutzerinnen und -nutzer geeignet sind. Diese Maßnahme spiegelt das Engagement der Stadt wider, die Innenstadt für alle Menschen zugänglich zu gestalten.

Verbesserungen bei Kabelbrücken

Bisher stellten herkömmliche Kabelbrücken für viele Bürgerinnen und Bürger ein großes Hindernis dar – insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Am „Runden Tisch behindertenfreundliches Offenburg“ wurde deshalb die Notwendigkeit spezieller Rampen angeregt. Die Stadt griff den Vorschlag auf und prüfte verschiedene Varianten, ehe sie sich für eine hochwertige Ausführung entschied.

Kurz erklärtKabelbrücke

Eine Kabelbrücke ist eine Schutzvorrichtung, die Kabel am Boden abdeckt, etwa bei Veranstaltungen. Sie verhindert Stolperfallen, kann aber für Menschen mit Mobilitätshilfen problematisch sein.

Barrierefreiheit rund um den Marktplatz

Insbesondere der Bereich rund um den Marktplatz stand im Fokus der Entwicklungen. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Aenne-Burda-Stift, dessen Bewohnerinnen und Bewohner nun von den neuen Rampen profitieren. Die Maßnahme soll dazu beitragen, dass Veranstaltungen und Feste in der Innenstadt für alle zugänglich bleiben. Die Stadt betont so ihren Weg zu mehr Teilhabe und Inklusion.

Beteiligung der Bürgerschaft

Die Umsetzung zeigt, wie Anregungen aus der Bürgerschaft in konkrete Verbesserungen für den Alltag übersetzt werden können. Der „Runde Tisch behindertenfreundliches Offenburg“ bietet eine Plattform für Austausch und ermöglicht es Betroffenen, aktiv an der Gestaltung der Stadt teilzuhaben.

Mit der Installation der neuen Rampen sendet Offenburg ein deutliches Signal für mehr Inklusion und setzt auf die kontinuierliche Weiterentwicklung des öffentlichen Raums. Wie dies in Zukunft weitergehen kann, dürfte maßgeblich auch von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger abhängen.

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