Offenburg verlängert OFFI
Der digitale Assistent soll auch im kommenden Jahr Routineanfragen übernehmen und das Bürgerbüro entlasten.

Die Stadt Offenburg setzt weiterhin auf ihren digitalen Assistenten OFFI. Die Zusammenarbeit wird um ein weiteres Jahr verlängert. Nach Angaben der Stadt hat sich der Service seit seiner Einführung als hilfreiche Ergänzung für die Bürgerkommunikation etabliert.
Bilanz nach dem ersten Jahr
OFFI unterstützt Bürger*innen bei Fragen rund um Verwaltung sowie städtische Angebote und Dienstleistungen. Der digitale Helfer ist direkt an die städtischen Systeme angebunden und arbeitet mit dem aktuellen Datenstand der Fachämter. Sein Wissen stammt ausschließlich aus Quellen der Stadt wie .
Die Stadt verweist auf eine spürbare Nutzung im Alltag: Im ersten Jahr gingen knapp 11.000 Anfragen ein. Im Schnitt entspricht das 30 Anfragen pro Tag. Besonders häufig wird OFFI sonntags genutzt, gefolgt vom Montag. Damit ergänzt das System nach Feierabend das Team im Rathaus und übernimmt vor allem Routineanfragen ohne Warteschleife.
Entlastung für das Bürgerbüro
Nach Darstellung von OFFI hilft der digitale Assistent vor allem bei einfacheren Themen. Dadurch bleibt im Bürgerbüro mehr Zeit für persönliche Beratung bei komplexeren Anliegen. Die Stadt betont damit den Nutzen einer Aufgabenteilung zwischen digitalem Service und individueller Betreuung vor Ort.
Die Themen, die besonders oft gefragt sind
Im vergangenen Jahr standen laut OFFI vor allem folgende Inhalte im Mittelpunkt:
Damit deckt der Assistent sowohl allgemeine Informationen zur Stadtentwicklung als auch konkrete Alltagsfragen ab. Für viele Bürger*innen ist er zudem ein schneller Zugang zu Informationen über Beschäftigungsmöglichkeiten bei der Stadt.
So funktioniert der Zugang zu OFFI
Der digitale Assistent ist über erreichbar. Nutzerinnen und Nutzer sollen dort auf das Icon achten. Die Kommunikation ist laut OFFI flexibel: Fragen können getippt oder per Spracheingabe gestellt werden. Die Antworten kommen schriftlich; auf Wunsch werden sie auch vorgelesen.
Darüber hinaus kann OFFI mit fast allen Sprachen kommunizieren. Antworten in Leichter Sprache stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Stadt positioniert den Service damit als niedrigschwelligen Zugang zu Informationen und Dienstleistungen.
Digitale Hilfe mit begrenzter Rolle
OFFI beschreibt sich selbst als neutrale, datengestützte Informationsquelle. Persönliche Gespräche ersetzt der Assistent nicht. Vielmehr versteht er sich als Ergänzung zum Rathaus-Team, das Routinefragen schneller bearbeiten kann, während komplexe Anliegen weiterhin persönlich geklärt werden.
Mit der Verlängerung der Zusammenarbeit setzt Offenburg auf ein Modell, das digitale Erreichbarkeit und persönliche Beratung miteinander verbindet. Für die Stadt ist der erneute Einsatz von OFFI offenbar vor allem ein Instrument, um Informationen verlässlich, aktuell und möglichst direkt bereitzustellen.
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