Einfache Sprache
Sechs Köpfe im Kunstvermittlungsteam der Städtischen Galerie
Ein sechsköpfiges Kunstvermittlungsteam der Städtischen Galerie bringt bildende Kunst näher.
Das Team arbeitet mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Drei freie Mitarbeiterinnen kümmern sich um junge Besucherinnen und Besucher.
Sie betreuen Kinder von drei Jahren bis zur vierten Klasse.
Die Kunstvermittlerinnen heißen Isolde Finhold, Jutta Hoog und Conny Eberhardt.
Finhold, Hoog und Eberhardt bereiten laufende Ausstellungen kindgerecht vor.
Sie überlegen immer wieder neue Wege für den Zugang zur Kunst.
Für sie bedeutet das, wenn ein Kunstwerk Kinder berührt.
Die Kunstvermittlerinnen führen durch die Ausstellung etwa eine Stunde.
Sie wecken dabei die Neugier der Kinder.
Sie nutzen dafür Fragen in der Führung.
Sie nutzen auch bekannte Spiele wie „Ich sehe was, was Du nicht siehst“.
So machen sie Kunst für Kinder greifbar.
Finhold sagt, Kinder seien offen und begeisterungsfähig.
Darauf knüpft Finhold die Angebote des Teams.
Hoog sagt, Kinder liebten Geschichten in Bildern.
Hoog betont damit den Inhalt, der in jedem Bild steckt.
Eberhardt sagt, Kinder würden beim Betreten oft still werden.
Dann würden sie ins Staunen geraten.
Eberhardt sagt auch, das anfängliche Nichtanfassen fällt schwer.
Das Team bezieht deshalb mehrere Sinne in die Führung ein.
Die Kunstvermittlerinnen nutzen dabei das Sehen.
Sie nutzen auch das Riechen.
Sie nutzen außerdem die Vorstellung, wie sich etwas anfühlen könnte.
Praktischer Teil im Kreativraum
Nach der Führung geht der Besuch in den Kreativraum.
Der Kreativraum gehört zur benachbarten Volkshochschule.
Die Kinder verarbeiten die Eindrücke dann zu einem Kunstwerk.
So entsteht ein praktischer Teil des Galeriebesuchs.
Patricia Potrykus leitet die Städtische Galerie.
Potrykus bedauert, dass es dort keinen eigenen Kreativraum gibt.
Potrykus sagt aber auch, Kinder würden im kreativen Teil oft sprechen.
Sie würden dann oft ganz aus sich herausgehen.
Die Kinder übersetzen dabei ihre Gedanken künstlerisch.
Das Trio versteht den Prozess ausdrücklich nicht als Bastelstunde.
Weiterarbeit in den Einrichtungen
Viele Einrichtungen arbeiten das Thema nach dem Besuch weiter.
Die Kunstvermittlerinnen begrüßen diese Weiterarbeit.
Sie lehnen das Vorurteil ab, Kunst sei nichts für Kinder.
Nach dem Ausstellungsbesuch treffen sie Kinder manchmal später wieder.
Die Kinder kommen dann oft mit ihren Eltern zur Galerie.
Für Gruppen aus Kindertagesstätten und Sondereinrichtungen gibt es Angebote.
Auch Grundschulgruppen können teilnehmen.
Potrykus schreibt alle Kitas und Grundschulen in Offenburg an.
Potrykus schreibt auch Schulen in der ganzen Ortenau an.
Potrykus beschreibt die Ausstellungen dabei kindgerecht.
Katja Bindel koordiniert die Anmeldung als Mitarbeiterin der Galerie.
Bindel vereinbart einen Termin zwischen den Kunstvermittlerinnen und den Einrichtungen.
Der Termin findet meistens vormittags statt.
Dann ist die Städtische Galerie nach der Angabe geschlossen.
Anzahl der Führungen und weitere Buchungen
Potrykus nennt als Stand bereits 30 Führungen in diesem Jahr.
Weitere Führungen sind gebucht.
Die Galerie hofft auf weitere Anmeldungen.
Kontakt für Anmeldung und Buchung
- Kontaktperson ist Katja Bindel.
- Telefon: 0781/82-2040.
- E-Mail: [email protected].
- Link: www.galerie-offenburg.de/besuch/kunstvermittlung.