Jüdische Stadtgeschichte in Wertheim digital erkunden
Ein neuer digitaler Stadtrundgang macht jüdische Geschichte in Wertheim an sieben Orten zugänglich. Über die „zeigmal-App“ gibt es dazu Audios, Texte und Fotos.
Der Rundgang ist Teil des landesweiten Projekts „Mittendrin – Jüdisches Leben im Südwesten“ des Hauses der Geschichte in Stuttgart. Wertheim beteiligt sich daran mit 18 Veranstaltungen. Ab Anfang November sollen außerdem historische Aufnahmen in die heutige Ansicht der jeweiligen Orte eingebunden werden. Die sogenannten „Argumented Realities“ lassen sich dann vor Ort mit dem Handy in einem 360-Grad-Schwenk betrachten.
Sieben Stationen in der Stadt
Die Tour führt zum Neuplatz mit der letzten Synagoge, zur Friedhofskapelle mit Spuren jüdischer Gefallener des Ersten Weltkriegs und in die Kapellengasse zu den ersten Synagogen. Weitere Stationen sind das Kaufhaus Held, die Familie Hammel in der Friedleinsgasse 2, ein jüdisches Internat in der Schulgasse 3 und ein „Benario-Platz“ in der Oberen Eichelgasse.
Initiator ist das Wertheimer Projekt Stolpersteine. Die Texte verfasste Projektleiter Dieter Fauth, die Audios spricht Bernadette Latka. Die Präsentation in der App läuft über die Tourismus Region Wertheim.
So lässt sich der Rundgang aufrufen
Die „zeigmal-App“ kann kostenlos im App-Store heruntergeladen werden. In der App ist zunächst „Wertheim“ als Stadt auszuwählen. Anschließend führt der Weg über „Jetzt entdecken“ und „Übersicht Stadtrundgänge“ zum Angebot „Stadtrundgang Jüdische Spuren in Wertheim“.
Wer die App bereits installiert hat, kann den Rundgang auch über qr.zeigmal.digital/cRN4rexterner Link, öffnet ein neues Fenster im Smartphone-Browser aufrufen.
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