Fledermausbeauftragter übergibt Landkreis einen Fledermauskasten
Der ehrenamtliche Fledermausbeauftragte Rainer Gerster hat Landrat Mario Glaser einen Fledermauskasten für den Landkreis Biberach übergeben. Gerster engagiert sich seit bald 25 Jahren für Fledermäuse und kümmert sich nach eigenen Angaben um verletzte oder entkräftete Tiere, die er in seinem Zuhause in Aßmannshardt aufpäppelt, bis sie wieder flugfähig sind.
In Baden-Württemberg gibt es laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlandexterner Link, öffnet ein neues Fenster (BUND) 21 Fledermausarten. Die Bestände seien in den vergangenen 50 Jahren stark zurückgegangen. Als Gründe nennt die Mitteilung weniger Nahrung infolge des Insektensterbens und den Verlust von Lebensräumen wie Bäumen, Scheunen und Dachböden. Alle in Baden-Württemberg lebenden Arten stehen demnach auf der „Roten Liste der gefährdeten Tierarten“.
Was bei einem Fledermausfund zu beachten ist
Wer eine Fledermaus findet, sollte sie wegen der Tollwutgefahr möglichst nicht berühren. Falls ein Anfassen notwendig ist, empfiehlt die Mitteilung Handschuhe als Bissschutz. Erste Fragen können telefonisch mit der Naturschutzbehörde im Landratsamt, der Polizei oder dem BUND geklärt werden; diese Stellen können auch den Kontakt zu Gerster vermitteln. Er ist außerdem direkt unter 07357 1243 erreichbar.
Fledermauskästen auf Nachfrage
Gerster fertigt auf Nachfrage Fledermauskästen an, die bei ihm erworben werden können. Sie dienen den Tieren als Verstecke und Schlafstätten. Empfohlen wird eine Montage in etwa vier bis fünf Metern Höhe an einem Haus oder an einer stabilen Stelle im Garten. Der Einflug muss frei erreichbar sein.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.