Gesundheitskonferenz im Landkreis Biberach berät über Hitzeschutz

Die 15. Kommunale Gesundheitskonferenz im Landkreis Biberach behandelte Hitzeschutz, die neue Gedächtnissprechstunde, Suchthilfeplanung und Krisenvorsorge.

Von Redaktion LK Biberach1 Min. Lesezeit

Die 15. Kommunale Gesundheitskonferenz im Landkreis Biberach hat sich mit gesundheitlichen Folgen des Klimawandels und Möglichkeiten des Hitzeschutzes befasst. Das Treffen fand im großen Sitzungssaal des Landratsamts Biberach statt.

Dr. Sebastian Pörnbacher, Hausarzt und Mitglied der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) e. V., erläuterte die zunehmende Hitzebelastung und stellte lokale Entwicklungen bis 2050 vor. Besprochen wurden mögliche Auswirkungen auf Allergien sowie das Überschwemmungsrisiko im Landkreis. Pörnbacher gab zudem einen Überblick über Möglichkeiten des Gesundheitsschutzes, bestehende Hitzeschutzbündnisse und weitere Aktivitäten in Baden-Württemberg. Tanja Pfänder vom Kreisgesundheitsamt ordnete das Klimaanpassungskonzept des Landes in das derzeit in Entwicklung befindliche Konzept des Landkreises ein.

Weitere Themen: Gedächtnisangebote und Suchthilfe

Dr. Damaris Klass und Katrin Hepp vom ZfP Südwürttemberg stellten die Gedächtnissprechstunde in Biberach vor. Das neue Angebot umfasst Diagnostik, Therapie sowie ärztliche und pflegerische Beratung für Menschen mit Gedächtnisproblemen und ihre Angehörigen. Es soll helfen, mögliche Erkrankungen frühzeitig einzuordnen und Betroffene an geeignete Hilfsangebote heranzuführen.

Die Kommunale Suchtbeauftragte Heike Küfer berichtete über den Stand der kommunalen Suchthilfeplanung 2026. Grundlage der Fortschreibung ist eine onlinebasierte Expertenbefragung zur Versorgung suchtkranker und suchtgefährdeter Menschen im Kreisgebiet. Die abgeleiteten Empfehlungen zielen darauf, Angebote passgenauer zu gestalten, die Zusammenarbeit zu stärken und die Präventionsarbeit auszubauen.

Gesundheitsamt bereitet sich auf Krisen vor

Zum Abschluss erläuterte Dr. Konstanze Nickolaus vom Kreisgesundheitsamt die Vorbereitungen des Amtes auf plötzlich eintretende Krisen- und Katastrophensituationen. Dezernentin Irene Emmel hob neben behördlichen Vorkehrungen die Bedeutung persönlicher Vorsorge hervor: „Personen, die sich im Notfall eine Zeit lang selbst versorgen können, entlasten die Einsatzkräfte spürbar.“ Informationen zur persönlichen Vorsorge und zu Notfalltreffpunkten bietet der Landkreis unter biberach.de/krisenfestexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

Weitere Informationen zur Kommunalen Gesundheitskonferenz stellt der Landkreis unter biberach.de/gesundheitsfoerderungexterner Link, öffnet ein neues Fenster bereit.

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