Landrat Glaser fordert verlässliche LEADER-Förderung ab 2028

Landrat Mario Glaser spricht sich für eine auskömmliche Finanzierung des europäischen Förderprogramms LEADER in der Förderperiode 2028 bis 2034 aus. Die Förderquote solle mindestens der bisherigen entsprechen. Damit schließt sich Glaser dem Appell von Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, an.
LEADER unterstütze Gemeinden, Vereine und Betriebe dabei, Ideen für die Region umzusetzen, sagte Glaser. Als Beispiele nennt das Landratsamt die Sanierung von Bahnwärterhaus und Kulturstadel zwischen Hochdorf und Schweinhausen, den Nahversorgungsmarkt „DEINS & MEINS“ in Steinhausen sowie die Förderung von Konzepten für Nahwärmenetze in Unlingen. Auch der Ausbau der bäuerlichen Direktvermarktung beim „Strohochs“ in Bad Schussenried werde unterstützt.
Eine mögliche Absenkung der EU-Förderquote sieht Glaser kritisch. Höhere Eigenanteile könnten Kommunen zusätzlich belasten. Die Landesregierung müsse sich deshalb auf europäischer Ebene und gegenüber dem Bund für LEADER einsetzen, so der Landrat.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.