Impfaktion im Landkreis Emmendingen: Impfstellen öffnen am 12. November auch abends

Im Landkreis Emmendingen sind die Impfquoten niedrig: Die Aktionswoche vom 9. bis 15. November informiert über Schutz vor Influenza und COVID-19.

Von Redaktion LK Emmendingen2 Min. Lesezeit
Eine medizinische Fachkraft gibt eine Impfung in den Oberarm.

© Foto: Rhoda Baer (Photographer) · gemeinfrei (Public Domain)

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Vom 9. bis 15. November 2026 findet erstmals eine bundesweite Impf-Aktionswoche statt. Die vom Bundesministerium für Gesundheit initiierte Woche soll über den Nutzen von Impfungen informieren und den Impfschutz verbessern. Für eine individuelle Beratung können sich Menschen im Landkreis Emmendingen an ihre Hausärztinnen und Hausärzte wenden. Regionale Angebote sollen auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheitexterner Link, öffnet ein neues Fenster zu finden sein.

Niedrige Impfquoten im Landkreis

Laut Daten des Robert Koch-Instituts waren in der Saison 2024/2025 im Landkreis Emmendingen 26 Prozent der Menschen ab 60 Jahren gegen Influenza geimpft. Bei Erwachsenen ab 18 Jahren mit einer relevanten Grunderkrankung lag die Quote bei 22 Prozent. Gegen COVID-19 waren es 13 Prozent der Menschen ab 60 Jahren und 9 Prozent der Erwachsenen ab 18 Jahren mit einer relevanten Grunderkrankung.

Impfungen auch nach Feierabend

Am Donnerstag, 12. November 2026, findet im Rahmen der Aktionswoche die „Lange Nacht des Impfens“ statt. Bürgerinnen und Bürger können sich dabei auch nach Feierabend gegen Influenza und COVID-19 impfen lassen. Welche Apotheken und weiteren Impfstellen teilnehmen, zeigt die interaktive Karte zur „Langen Nacht des Impfens“externer Link, öffnet ein neues Fenster.

Schutz vor schweren Folgen

Impfungen können schwere Krankheitsverläufe und lebensgefährliche Komplikationen verhindern, etwa eine Lungenentzündung infolge einer Influenza-Infektion. Sie senken zudem das Risiko für Krankenhausaufenthalte und längerfristige gesundheitliche Folgen wie Long-COVID oder chronische Erschöpfung. Eine Impfung kann auch vulnerable Menschen schützen, die selbst nicht geimpft werden können.

Für wen Impfungen empfohlen werden

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die jährliche Influenza-Impfung unter anderem Menschen ab 60 Jahren, Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch ein Grundleiden, Medizin- und Pflegepersonal sowie Schwangeren ab dem zweiten Trimenon. Sie kann auch für enge Kontaktpersonen von Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Risiken und für Personen sinnvoll sein, die beruflich oder anderweitig Kontakt zu Geflügel, Wildvögeln oder Schweinen haben.

Die jährliche COVID-19-Impfung wird seit diesem Jahr Menschen ab 75 Jahren, Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf aufgrund einer Grunderkrankung, Medizin- und Pflegepersonal sowie Schwangeren ab dem zweiten Trimenon empfohlen. Ein Blick in den Impfpass beim nächsten Hausarztbesuch kann helfen, Impflücken zu erkennen.

Weitere Informationen zum Thema Impfen bietet das Robert Koch-Institutexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

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Konrad Mayer