Neue Erich Kästner-Schule auf dem Lörracher Klinikcampus eingeweiht
Die Erich Kästner-Schule hat ihren neuen Standort auf dem Klinikcampus in Lörrach bezogen. Am 21. Oktober wurde das Schulgebäude in einer Feierstunde offiziell eingeweiht. Die Schule ermöglicht Kindern und Jugendlichen, die länger im Krankenhaus behandelt werden, ihre schulische Bildung fortzusetzen.
Lernen in unmittelbarer Nähe zur medizinischen Versorgung
Die Schule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Schülerinnen und Schüler in längerer Krankenhausbehandlung (SBBZ SilK) und wird vom Landkreis Lörrach getragen. Sie unterrichtet Kinder und Jugendliche, die wegen körperlicher Erkrankungen längere Zeit in der Kinderklinik verbringen oder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt werden. Das Angebot reicht von der ersten Klasse bis zur gymnasialen Oberstufe beziehungsweise Berufsschule.
Der Neubau umfasst sieben Klassenräume, einen naturwissenschaftlich ausgerichteten Unterrichtsraum, einen Werkraum und drei Räume für Einzelförderung. Hinzu kommen ein Mehrzweckraum für größere Lerngruppen, eine kleine Schulküche sowie Räume für Schulleitung, Verwaltung und Lehrkräfte. Insgesamt kann die Schule bis zu 55 Schülerinnen und Schüler aufnehmen; zum Kollegium gehören 19 Lehrkräfte.
Umzug im Zuge der Klinikentwicklung
Die Schule besteht seit über 40 Jahren. Zunächst war sie im Kreiskrankenhaus in der Spitalstraße untergebracht, ab 2006 in der Humboldtstraße. Die bisherigen Räume waren beengt; zugleich muss die Schule nahe bei den Kliniken liegen. Der Neubau schafft bessere Voraussetzungen für Unterricht und individuelle Förderung.
Das ZfP Emmendingen übernahm zum 1. Januar 2025 die Erwachsenenpsychiatrie sowie die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lörrach und errichtete auf dem Klinikcampus das Zentrum für seelische Gesundheit. Der Bau der Schulräume begann im Juni 2022, der Einzug erfolgte im Juni 2026.
Die Errichtung durch das ZfP Emmendingen wurde im Kreistag im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrags beschlossen. Der Landkreis beteiligt sich anteilig an den Baukosten und erhält ein unbefristetes Dauernutzungsrecht an den Räumen.
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